|
|
 |
Russland
| Geschichte
|
 
|
9. Jahrhundert Slawische Stämme und schwedische Waräger bilden unter Rurik die "Rus" deren Hauptstadt bald Kiew wird.
1547 Krönung Iwan IV. ("des Schrecklichen"); Beginn der Kolonisation Sibiriens
17. Jahrhundert durch Wahl Michail Romanows 1613 Beginn der Romanow-Dynastie (bis 1917) Peter I. (der Große) (1694) Nordischer Krieg (1699-1721)
18. Jahrhundert Teilnahme am siebenjährigen Krieg (1756-1762) Zeit des "aufgeklärten Absolutismus" Katharinas II. (der Großen); Ausdehnung des russischen Machtbereichs bis ans Schwarze Meer (1762-1796)
19. Jahrhundert Vertreibung der Grande Armée Napoleons unter Zar Alexander I. (1812) Krimkrieg (Nikolaus I.) (1853-1856) Bauernbefreiung; wachsende soziale und politische Gegensätze; sozialistische und anarchistische Strömungen
1905 Russisch-japanischer Krieg
22.01.1905 "Blutiger Sonntag"; Nikolaus II. gewährt legislative Versammlung (Duma)
1914 - 1918 Russland kämpft im Ersten Weltkrieg gegen die Mittelmächte
März 1917 Februar-Revolution; Bildung der (bürgerlichen) Provisorischen Regierung, Abdankung des Zaren (15.3.); Bildung des Sowjets der Arbeiter- und Soldatendeputierten
07.11.1917, reformierter Kalender Oktober-Revolution: bolschewistische Machtergreifung in Petrograd; Absetzung der Provisorischen Regierung, Rat der Volkskommissare (Vorsitz: Lenin) übernimmt die Macht
03.03.1918 Deutsch-russischer Friede von Brest-Litowsk
30.12.1922 Gründung der UdSSR
21.01.1924 Tod Lenins; Stalin baut als Generalsekretär des Zentralkomitees (ZK) seine Macht zur Alleinherrschaft aus
1936-38 sog. "große Säuberung", auch in den Spitzen von Partei und Militär
23.08.1939 Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt
22.06.1941 Deutscher Überfall auf die Sowjetunion
04.02.-11.02.1945 Konferenz von Jalta
05.03.1953 Tod Stalins, Chruschtschow wird Erster Sekretär des ZK (13.09.1953), am 27.03.1958 auch Ministerratsvorsitzender
14.05.1955 Abschluss des Warschauer Vertrages (WP)
14.02. - 25.02.1956 XX. Parteitag führt zur scharfen Abrechnung Chruschtschows mit Stalin
14.10.1964 Sturz Chruschtschows, Breschnew wird Erster Sekretär des ZK, Kossygin Ministerpräsident
Mai 1972 sowjetisch-amerikanischer Gipfel: Parität der beiden Supermächte im Zeichen der "friedlichen Koexistenz"; Zeitalter der Entspannungspolitik beginnt
Nov. 1982 - März 1985 nach Breschnews Tod Interimszeit der Parteichefs Andropow und Tschernenko. 11.03.1985: Das Politbüro bestimmt Michail Gorbatschow zum Generalsekretär der KPdSU: "Perestrojka" und "Glasnost" kennzeichnen das neue Denken
04.07.-16.07.1990 09.11.1990 Gespräche Bundeskanzler Kohls mit Präsident Gorbatschow in der Sowjetunion (SU) bringen den Durchbruch zur Einigung über die äußeren Aspekte der deutschen Einheit; Sowjetunion unterzeichnet den "Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" (12.09.1990) Unterzeichnung des Vertrages über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
31.03.1991 Auflösung des Warschauer Pakts
19.-21.08.1991 Scheitern des gegen Gorbatschow gerichteten Putsches leitet Auflösung der Sowjetunion ein
06.09.1991 21.11.1991 Sowjetunion erkennt die Unabhängigkeit der baltischen Staaten an Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers und des russischen Präsidenten
08.12.1991 RSFSR, Weißrussland und Ukraine begründen in Minsk die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), auf dem Gipfel in Alma Ata am 21.12.1991 schließen sich Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan an (Georgien tritt der GUS im Oktober 1993 bei); die UdSSR löst sich selbst auf; die RSFSR benennt sich am 25./26.12.1991 in Russische Föderation (Russland) um
03./04.10.1993 Bewaffnete Revolte Chasbulatows und Vizepräsident Ruzkojs verschanzt im "Weißen Haus" (Gebäude des Obersten Sowjet); Sturm auf den Fernsehsender Ostankino; Niederschlagung der Revolte durch Präsident Jelzin unter Einsatz von Streitkräften und inneren Truppen
12.12.1993 Erste freie demokratische Wahlen zur neuen Föderationsversammlung; Annahme neuer demokratischer Verfassung per Volksentscheid
31.08.1994 Westgruppe der russischen Streitkräfte wird in Berlin verabschiedet
28.02.1996 Beitritt der Russischen Föderation zum Europarat
02.04.1996 Russland und Belarus beschließen die Bildung einer "Gemeinschaft unabhängiger Republiken" mit supranationalen Gemeinschaftsorganen
27.05.1997 In Paris wird die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet.
01.12.1997 Das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU tritt in Kraft.
19.12.1999 Wahl einer neuen Duma, die Kommunisten verlieren ihre Mehrheit
31.12.1999 Präsident Jelzin tritt zurück. Putin wird Interims-Präsident; Wahl zum Präsidenten am
26.03.2000 02.01.2002 Konstituierung des reformierten Föderationsrates in neuer Zusammensetzung aus ernannten Vertretern der Regionen.
24.05.2002 Unterzeichnung des russisch-amerikanischen Vertrages über Reduzierung strategischer Offensivwaffen durch die Präsidenten Putin und Bush in Moskau
28.05.2002 Vereinbarung der NATO-Staats- und Regierungschefs mit Präsident Putin zum neuen NATO-Russland-Rat "zu 20" beim NATO-Sondergipfel in Rom
23.-26.10.2002 Geiselnahme im Moskauer Musical-Theater "Nord-Ost" durch tschetschenische Terroristen. Ca. 800 Geiseln, von denen bei der Befreiung durch die russ. Sicherheitskräfte über 120 ums Leben kommen.
07.12.2003 Parlamentswahlen (Duma)
14.03.2004 Gesamtrussische Präsidentschaftswahlen. Putin wird mit 71,3% der Stimmen im Amt bestätigt.
09.05.2004 Ermordung des tschetschenischen Präsidenten Kadyrow
29.08.2004 Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien
01.-03.09.2004 Geiselnahme in einer Schule in Beslan/Nordossetien, bei der 330 Menschen, davon 168 Kinder, ums Leben kommen. |
© by Weltinfo.com
Nach oben
|
|
 |
|