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Ecuador
| Nördliche Anden
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Bolívar
Im Herzen von Ecuador liegt das wundersame Guaranda. Es ist die kleinste Provinzhauptstadt im Hochland. durch ihr angenehmes Klima (22 bis 25°C in den tropischen Regionen) ist es sehr beliebt bei Besuchern. die Karneval Tradition ist in ganz Ecuador bekannt und dauern einige Tage an. Besuchern wird Chicha angeboten (das ist ein alkoholisches Getränk aus Mais) und Pájaro Azul (Blue bird) ein beliebter Branntwein, der ihnen helfen soll den Geist der Festivitäten zu spüren. Umgeben von den Gipfeln von San Jacinto, Loma de Guaranda, San Bartolo, Cruzloma, Tililac, Talalac und el Mirador wird Guaranda auch die Stadt der sieben Berge genannt. |
Carchi
In Ecuadors nördlichster Provinz Carchi, ragen hohe Berge hervor, wie der Vulkan Chiles (4.768m). Es hat ein alpines Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 12°C. In der Provinz befinden sich einige der meist geschützten Provinzen, wie EL Angel Reservat und mehrere interessante und bunte Städte. eine der Hauptattraktionen ist die Gruta de la Paz (die Grotte des Friedens). Carchi hat einen Flughafen, von dem man verschiedene Städte in Ecuador und auch einige in Südkolumbien anfliegen kann. In der Stadt Tulcán gibt es Sehenswürdigkeiten, die man auf der ganzen Welt kennt, wie zum Beispiel der städtische Friedhof, der für seine Zypressenheckenskulpturen bekannt ist. Im Chota Tal und in dem Dorf Juncal leben die Nachfahren derer, die Ecuador in der Kolonialzeit erreicht haben um bei der Zuckerrohrernte zu arbeiten. Die Afro - Ecuadorianischen Gemeinschaften leben sehr traditionell und sehr anders als der Rest von Ecuador. Events wie die Banda Mocha, eine Musikgruppe, die auf traditionellen, selbstgemachten Instrumenten spielt und der Flaschen tanz, bei dem Frauen mit Flaschen auf ihrem kopf tanzen, fesseln die Besucher. Zwanzig Kilometer von San Gabriel entfernt liegt die Gruta de la Paz (die Grotte des Friedens), die durch den Apaqui Fluss gebildet wurde. Hier kann man das Heiligtum der Lady of Peace finden. Jede Woche kommen Tausende von Pilgern hierher um in den Thermalquellen zu baden. |
Chimborazo
In der Provinz Chimborazo kann man prima Bergsteigen, aus diesem Grund hat sie auch an Beliebtheit unter den ausländischen Touristen zugenommen. Außerdem gibt es hier viel Geschichte, Tradition, Kunsthandwerk und wunderschöne Natur mit vielen Seen. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 13°C. Der Chimborazo, dessen Name aus der Quechuasprache übersetzt soviel wie "den Schnee überqueren" oder "Weg im Schnee" heißt (chimbana: queren/ passieren, razu: Schnee), ist der höchste Vulkan in Ecuador. Mit seinen 6.310m Höhe und einem Durchmesser von 20km, galt er vor der Vermessung des Himalajas als der höchste Berg der Erde. Erst als 1856 George Everest Messungen im Himalaja durchführte, stellte er fest, dass viele Gipfel im Himalaja höher sind als der Chimborazo, besonders der Mount Everest. Mittlerweile kennt man auch in den Anden viele Berge und Vulkane, die höher sind. Umgeben von schneebedeckten Bergen, kennt man Riombamba, die ehemalige Hauptstadt von Ecuador, als Sultan der Berge. Die Altstadt von Riobamba ist wegen seiner Kolonialarchitektur und seinen Kopfsteinpflasterstraßen bei Touristen sehr beliebt. Eine halbe Stunde von Riobamba entfernt finden Sie den Friedhof Punín, der berühmt ist für seine eiszeitlichen Fossilien und die menschlichen Relikte, die auf 8.000 vor Christus datiert sind. Die aufregende Zugfahrt von Quito nach Riobamba führt durch die Anden und bietet unglaubliche Ausblicke auf die Berge, Wälder, Flora und Fauna. Eine andere Reise führt von Riobamba runter zur Küste und ist ein weltberühmter Weg, der als La Nariz del Diablo (des Teufels Nase) bekannt ist. Der Zug fährt innerhalb einiger Stunden im Zickzack von den schwindelerregenden Höhen der Anden bis runter zum Meeresspiegel. |
Cotopaxi
Der Cotopaxi ist mit seinen 5.897 Metern der höchste aktive Vulkan der Welt. Er hat einen fast symmetrischen Kegel und erhebt sich aus einer Hochlandebene bei 3.800 Metern. Er ist von einem mächtigem Gletscher bedeckt der bei einer Höhe von 5.000 Metern beginnt. Der Gipfelkrater hat einen Durchmesser von 600 x 800 Metern und ist mehrere hundert Meter tief. Der Cotopaxi hat eine gut aufgezeichnete Geschichte der Eruptionen mit Lavaströmen, die nicht selten Teile der umliegenden Dörfer beschädigt haben. Während einer Schlacht zwischen Inkas und Spaniern 1534, brach der Vulkan aus und setzte dem Kämpfen ein Ende. Ausbrüche in 1744 und 1768 zerstörten die Kolonialstadt Latacunga. Zum letzten Mal explodierte der Berg 1904. 1975 erwachte er kurz hat aber kein weiteres Aufsehen erregt. Der Cotopaxi Park ist der bestbesuchteste Naturpark in Ecuador, trotzdem werden Sie nicht sehr viele Menschen Treffen. Es gibt hier viele wunderschöne Pflanzen, aber auch Pferde und Bullen. |
Imbabura
Unzählige Seen und andere Gewässer bieten in Imbabura viele Möglichkeiten zum Fischen. Auch Abenteuersport kann man hier fantastisch erleben. Imbabura liegt im nördlichen Hochland von Ecuador und hat ein angenehm trockenes Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 18°C. Die Kunsthandwerkproduktion hat die Eingeborenen dieser Gegend, besonders die aus Otavalo, weltberühmt gemacht. Sehr bekannt ist die Gegend auch durch sein Ökologisches Cotacachi-Cayapas Reservat. Die Hotels von Imbabura und die Tourismusinfrastruktur gehören zu den besten in Ecuador. Die schön gepflasterten Straßen und die Kolonialhäuser machen Ibarra, auch als die Weiße Stadt bekannt, zu einer der meistbesuchten Städte im Norden von Ecuador. Im alte Teil der Stadt reihen sich weiße einstöckige Häuser um schmucke Parks wie den Moncayo Park und La Merced Park. Kunstausstellungen kann man in der Katholischen Universität, der Universidad del Norte, dem Kulturhaus und dem Colegio de Arquitectos bewundern. Einige Museen zeigen auch archäologische, numismatische, philantilistisch und paläontologische Ausstellungen. Man findet in der Stadt viele Hotels, Bars und Restaurants, die lokale Köstlichkeiten servieren. Außerhalb von Ibarra findet man reizende Landhotels, alte und neue, die den Besucher in die versteckten Ecken der Gegend einladen. |
Pichincha
Die Hauptstadt der Provinz und des Landes,Quito, ist der Hauptstartpunkt zu den Haupttouristenzielen. Wegen seiner strategisch günstigen Lage und sehr gut entwickelten Infrastruktur ist Quito ideal um von hier aus die verschiedensten Ausflüge zu starten und ein großartiger Standort um nationale und internationale Kongresse und andere Veranstaltungen abzuhalten. Die Stadt liegt am Fuß der westlichen Gebirgszüge der Anden und erfreut sich an einem Frühlingshaftem Klima mit Temperaturen zwischen 13 und 24°C. Der Mariscal Sucre Flughafen, ist einer der internationalen Knotenpunkte Ecuadors. Quito, das 2.850 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist eine moderne Stadt mit einer lebendigen Geschichte. Als eine der wichtigsten historischen Städte Lateinamerikas, wurde Quito von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Viele Kirchen und Klöster stammen aus der Kolonialzeit, besonders die Hauptstädtische Kathedrale auf dem Unabhängigkeitsplatz, ist eine der eindrucksvollsten historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Auch erwähnenswert sind folgende Kathedralen und historische Monumente: San Francisco, la Compañía de Jesús, San Agustín, Santo Domingo, El Sagrario, La Merced, Carmen Bajo, San Sebastian, Santa Barbara und San Blas. Eine Vielzahl ihrer Altare und Kanzeln sind vergoldet und beherbergen unzählige religiöse Kunstwerke. In einigen Museen kann man wertvolle Kollektionen von Gemälden und Skulpturen finden, die zu der Kunstbewegung gehören, die als Quito Schule bekannt wurde. Auf der anderen Seite ist Quito auch eine moderne Metropole, in der alle führenden Hotelketten vertreten sind. Man findet hier auch unzählige Restaurants, die nationale und internationale Küche servieren, Einkaufszentren und alles was anspruchsvolle Touristen sich wünschen. Quito feiert im Dezember sein jährliches Festival. Die Wahl der Königin von Quito, nationale und internationale Konzerte, Straßentänze und Feuerwerk verwandeln Quito für eine ganze Woche in eine Galastadt. Die Festivitäten werden zu Ehren der Gründung Quitos am 6. Dezember 1534 durch Sebástian de Benalcázar gehalten. Das Dorf "La Mitad del Mundo" befindet sich nur 20 Minuten außerhalb von Quito. Dieser Komplex, der errichtet wurde um den Weg des Äquators durch das Land zu markieren, ist ein typisches Andendorf. Auf dem Dorfplatz befindet sich das Äquator Monument mit einem Aussichtspunkt. Im Inneren befindet sich ein anthropologisches Museum, das Artefakte aus dem ganzen Land zeigt. Außerdem gibt es ein kleines Planetarium und ein Model von Quito aus der Kolonialzeit. An einem Weg sind Büsten derer aufgestellt, die nach Ecuador gekommen sind um den Meridian zu vermessen, der die Welt in zwei Hemisphären teilt. Jede Nationalität der Mitglieder der Mission wird in einem eigenen Pavillon repräsentiert. |
Tungurahua
Die Provinz hat ein gemäßigtes, feuchtes und kaltes Klima, liegt im Süden von Cotopaxi und ist bekannt für seine emporragenden Berge, genauso wie für die Karneval Feiern und die Frucht- und Blumenproduktion. Handgemachte Lederwaren gehören auch zu ihren Reichtümern. Ambato, die Provinzhautstadt von Tungurahua, ist sehr bekannt für seine Karnevalfeiern, während denen Stierkämpfe und Paraden durch die Stadt sie zur festlichsten Stadt gegen Ende Februar machen. Ambato ist auch als Land der Blumen und Früchte bekannt und war traditionell eines der wichtigsten Handelszentren der Anden. Interessant für den Besucher sind das Juan Montalvo und Colegio Bolívar Museum, in denen man Ausstellungen archäologischer Werkzeug und wissenschaftliche Auslagen ansehen kann. Erwähnenswerte Kirchen sind die Kathedrale, San Francisco, Santo Domingo, La Merced, La Medalla Milagrose und der Tempel Padres Josefinos. In der Provinz findet man viele wunderschön emporragende Gipfel und aktive Vulkane die ideal zum Bergsteigen und Klettern sind. Einige von ihnen sind der Tungurahua (5087 m), der Carihuairazo (5020 m), der Cerro Hermoso (4571 m), und der Sagatoa (4153 m). |
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