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China
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Weltkulturerbe
Viele Sehenswürdigkeiten in China sind als Weltkulturerbe geschützt. Hier eine Auswahl: Die chinesische Mauer; die Bergregion Taishan; der Kaiserpalast der Ming- und der Qing-Dynastie in Peking; die Höhlen von Mogao; das Grabmal des ersten Kaisers von China Qin Shi Huang; die Fundstätte des "Peking-Menschen" in Zhoukoudian; die Gebirgslandschaft Huangshan; der Geschichts- und Landschaftspark Huanglon; der Geschichts- und Landschaftspark Wulingyuan; die Sommerresidenz und der zugehörige Tempel bei Chengde; der Konfuziustempel, der Friedhof und die Residenz der Familie Kong in Qufu; das historische Gebäude in den Bergen von Wudang; Potala in Lhasa; der Nationalpark Lushan; die Berglandschaft Shan Emei und "Großer Buddha von Leshan"; die Altstadt von Lijiang; die Altstadt von Ping Yao; die klassischen Gärten von Suzhou; der Sommerpalast "Kaiserliche Gärten" bei Peking; der Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking und die Felsbilder von Dazu, Mount Wuyi.

Konfrontation
Das Gesicht zu verlieren ist für Chinesen das Schlimmste: Unterlassen Sie daher unbedingt lautes Schreien und Schimpfen. Wenn Sie sich mit einem Chinesen streiten (müssen), beharren Sie freundlich auf Ihrer Meinung. Ein klares "Nein" werden Sie selten hören, Chinesen umschreiben das Nein.

Fotografieren 
In Museen, Tempeln und vielen anderen Sehenswürdigkeiten ist das Fotografieren entweder verboten oder nur gegen zusätzliche Gebühr erlaubt. Ebenfalls verboten ist das Fotografieren von Militäranlagen und strategischen Bauwerken. Normale Filme für Bildabzüge sind in touristischen Gebieten problemlos erhältlich. Diafilme und Filme mit hoher Lichtempfindlichkeit hingegen sollten Sie in ausreichender Menge schon mitbringen.

Familienstruktur
Schon immer legten Chinesen in Bezug auf Familie und Abstammung großen Wert auf Loyalität. Die strenge Familienplanungspolitik erlaubt Paaren in der Stadt seit Beginn der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts maximal ein Kind. Die Familienplanungsprogramme umfassen u. a. Initiativen, die junge Leute zu einer späteren Heirat motivieren sollen. Collegestudenten ist es sogar verboten, vor Abschluss ihres Studiums zu heiraten. Als geeignetes Heiratsalter gilt bei Frauen das 20. und bei Männern das 22. Lebensjahr. Diejenigen, die vorher heiraten, werden von gewissen Sozialleistungen ausgeschlossen.

Die Eheschließung erfolgt ohne große Umstände. Hat das Paar von der für das entsprechende Wohngebiet zuständigen Behörde die Heiratserlaubnis erhalten, erfolgt die Trauung ohne weitere Zeremonie. Danach findet im Familien- und Freundeskreis eine Hochzeitsfeier statt. Mittlerweile ist es auch hier üblich, Eheringe zu tauschen. Die Frauen behalten ihren Namen und nehmen nicht den des Mannes an. Nach einer Heirat werden Frauen nicht mehr als Mitglied ihrer Familie angesehen. Söhne genießen generell ein höheres Ansehen, weil sie in der Familie verbleiben, sich später um ihre Eltern kümmern können und für den Fortbestand der Familie sorgen. 

Wohnverhältnisse
Das Wohnungsangebot ist im Allgemeinen sehr beschränkt. In den Städten sind kleine Mietwohnungen ohne Badezimmer die Regel. In den ländlichen Gegenden überwiegen einfache Häuser, deren Fußböden aus festgestampfter Erde bestehen. In den Städten sind die meisten Wohnungen Staatseigentum oder gehören dem Arbeitgeber. Im Bemühen, die Wohnbedingungen zu verbessern und auch das Angebot zu erhöhen, versucht die Regierung die Leute zu bewegen, ihre Häuser oder Wohnungen als Eigentum zu erwerben.

Unter anderem hat sie auch ein allmähliches Ansteigen der Mietpreise durchgesetzt, um so Bauunternehmen zu animieren, mehr und bessere Häuser und Wohnungen zu bauen. Die meisten Familien haben das Bestreben, ihr eigenes Haus zu bauen. Dafür sparen sie viele Jahre lang. Besitzer eines Hauses zu sein, gilt als Symbol eines höheren Lebensstandards.


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