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Bolivien
| Unterwegs im Land
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| Anreise |
Es fliegen British Airways, KLM Royal Dutch Airlines, Varig, Lloyd Aereo Boliviano, Aerolineas Argentinas, American Airlines, Deutsche Lufthansa, Tam Linhas Aereas von Deutschland von Bolivien.
Bei Abflug von bolivianischen Flughäfen werden für Inlandsflüge eine Flughafengebühr von z.Z. 15 Bolivianos, für Auslandsflüge in Höhe von 25 US-Dollar erhoben. Von dieser Gebühr befreit sind Transitreisende, die sich nicht länger als 12 Stunden in Bolivien aufhalten, sowie grundsätzlich Kinder unter zwei Jahren. |
| Automobilclub |
Automovil Club Boliviano (ACB) Avenida 6 de Agosto No. 2993 San Jorge La Paz Tel. 2 43 11 32, 2 43 21 36 Fax2 43 11 39 acblapaz@ceibo.entelnet.bo |
| Auto |
Das Straßennetz Boliviens umfasst rund 50.000 km. Nur etwa 2.500 km der Straßen sind asphaltiert. Die Straßenverhältnisse sind aufgrund der gebirgigen Lage des Landes äußerst bescheiden. Viele der Schotterpisten oder Geröllwege sind während der Regenzeit nicht befahrbar (Kfz mit Allradantrieb sind am geeignetsten). Die Straßenbeschilderung und -beleuchtung ist meist unzureichend. Von Überlandfahrten bei Dunkelheit sollte abgesehen werden. Ausländer sollten sehr defensiv fahren und sich auf alle möglichen Verhaltensweisen der sonstigen Straßennutzer einstellen. Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation rät die Botschaft dringend von Überlandfahrten mit Pkw oder Bus bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet. Gleiches gilt für andere Verkehrsteilnehmer, die sich auch nicht immer an die geltenden Vorfahrtsregelungen halten. |
| Bahn |
Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet. Das bolivianische Schienennetz umfasst rund 43.000 km. In Betrieb sind jedoch nur noch ein östlicher und ein westlicher Abschnitt mit folgenden Strecken: Westliches Bahnnetz (Red Occidental): Oruro - Uyuni - Atocha - Tupiza - Villazón (nahe der Grenze zu Argentinien), Uyuni - Avaroa (Grenze zu Chile) Östliches Bahnnetz (Red Oriental): Santa Cruz - Quijarro (Grenze zu Brasilien), Santa Cruz - Yacuiba (Grenze zu Argentinien) Die Züge sind oft überfüllt (vor allem die 2. Klasse), relativ unpünktlich und zum Teil wesentlich langsamer als Busse. |
| Bus |
Die meisten direkten Busverbindungen bestehen von Argentinien (z.B. von Buenos Aires nach La Paz, Tarija, Santa Cruz und Cochabamba) und von Chile (z.B. ab Arica oder Iquique nach La Paz). Auch von Cusco/Peru aus ist La Paz zu erreichen. Von Asunción/Paraguay gibt es Busverbindungen nach Santa Cruz, jedoch nur in der Trockenzeit und auch dann nur unter äußerst schwierigen, nicht ungefährlichen Bedingungen. Die Busse fahren nur bis zur Grenze, wo auf bolivianischer Seite in einen anderen Bus (bzw. in den Zug) umgestiegen werden muss. Omnibusse verschiedener Gesellschaften mit zum Teil unterschiedlichen, jedoch niedrigen Preisen verkehren zwischen den größeren Orten Boliviens. Der Zustand und die Ausstattung variieren jedoch stark. Häufiger und vergleichsweise komfortabler Busverkehr besteht auf den Hauptstrecken, z.B. La Paz - Cochabamba - Santa Cruz und La Paz - Oruro. |
| Fähren |
Ab Copacabana besteht Bootsverkehr zur Isla del Sol im Titicacasee. Außerdem werden von verschiedenen Reiseveranstaltern Ausflugsfahrten auf dem Titicacasee angeboten |
| Öffentlicher Nahverkehr |
In größeren Städten verkehren auf festen Routen kleine Busse (micros), die auf Handzeichen halten. Ebenfalls auf festgelegten Routen fahren in La Paz und Cochabamba sogenannte "colectivos" oder "trufis", eine Art Sammeltaxi (Minibusse oder Pkw). |
| Taxis |
Taxis gibt es in allen größeren Orten Boliviens. Allerdings sind nur wenige mit Taxameter ausgestattet. Es empfiehlt sich, den Preis vor Fahrtantritt auszuhandeln. Am besten erkundigt man sich bei Einheimischen oder im Hotel nach den gängigen Preisen. Generell sind Taxifahrten sehr günstig. Es ist natürlich auch möglich, Taxis tageweise zu mieten. Funktaxis sind in der Regel sehr zuverlässig. |
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