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Thailand
Regionen - Norden und Westen

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Der Westen Der Westen erstreckt von Kanchanaburi in den Süden bis nach Prachuap Khiri Khan und im Norden bis in die Provinz Tak. Die Orte Phetchaburi und Ratchaburi (Schauplatz der Spital-Geiselnahme im Jahr 2000) gehören ebenfalls in diesen Landesteil.

Am schönsten sind die Naturlandschaften in der Provinz Prachuap Khiri Khan. Dort wurden einige berühmte Vietnam-Filme (Nationalpark Sam-Roi-Yot = Dreihundert Hügel) gedreht.

In Kanchanaburi befindet sich die River Kwai Brücke, sie wurde ein historischer Kriegsschauplatz im zweiten Weltkrieg. Zu bewundern ist hier der zum Teil sehr dichte Urwald und am Rand mit seinen Wasserfällen und Höhlen.

Nicht ungefährlich ist die Grenzregion zu Burma, dort kommt es hin und wieder zu Unruhen.
Der Norden

Thailands Norden war bis Anfang dieses Jahrhunderts fast von Rest Siams abgeschnitten - nur Elefantenpfade führten von Bangkok nach Chiang Mai, und die Reisenden mussten wochenlang die Dschungel durchqueren.

Der Norden bietet dem Reisenden satt-bewachsene Berge und Hügel, darunter den Doi Inthanon, den mit 2565 m höchsten Berg des Landes. Dazwischen liegen Täler mit sorgfältig angelegten, fruchtbaren Feldern.

Im Februar erblühen die Bergwiesen mit Millionen goldgelber Buatong-Blumen, und in manch versteckter Plantage leuchtet das Rot der Schlafmohn-Blüte. Aus den Schlafmohn-Fruchtkapseln wird das Opium gewonnen, das den Norden zum berüchtigten Rauschmittelproduzenten gemacht hat. Die Opiumproduktion ist inzwischen jedoch drastisch zurückgegangen.

Die Bewohner des Nordens sind ein buntes Völkergemisch aus den verschiedensten Bergstämmen und den Nord-Thais. Die Nord-Thais gelten als die höflichsten im Lande.

Der Nordosten Isaan nennen die Thais den Nordosten ihres Landes der das Symbol für vieles geworden ist: Dürre, Armut, Landflucht, aber auch frühe Zivilisation, Sanftmut und Einfachheit.

Die Ebene zwischen Khorat und Ubon Ratchathani wird auch die "Ebene der Tränen" genannt. Der Isan ist die ärmste Region des Landes, das Gebiet ist durch ziellose Rodung teilweise verödet, und die Bevölkerung flieht in die Sicherheit der Städte, vor allem Bangkok.

Fast jeder Taxi-Fahrer oder Obstverkäufer stammt aus dem Nordosten. Die Issanner gelten als äusserst freundliche und angenehme Zeitgenossen.

Der Isan ist touristisch noch kaum erschlossen - eine Tatsache, die sich bald ändern wird. Es locken wunderbare Tempelanlagen und die weite des Landes, besonders das Ufer des Mekongs.

Der thailändischen Regierung ist es bisher nur bedingt gelungen, die wirtschaftliche Lage des Nordostens zu verbessern. In den achtziger Jahren wurde ein Wiederaufforstungs-Programm ins eben eröffnet, der auch ein Erfolg war, weite Strecken des Landesteiles wirken heute grüner und wohlhabender als anderswo.

Was dem Isan vor allem fehlt, sind Industrieunternehmen, die Arbeitsplätze schaffen würden.


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