| Umgangsformen |
Private Besuche Suppen und Nudelgerichte werden in Japan "geschlürft". Äußern Sie keine Missbilligung gegenüber anderen Gästen im Restaurant, auch wenn Sie die Kunst des Stäbchenhaltens perfekt beherrschen
Zeigen Sie Nachsicht, wenn Ihr Englisch nicht sofort verstanden wird. Ungeduld zeugt von Überheblichkeit, etwas Phantasie ist angebracht.
Taschentücher sind im besten Fall dazu geeignet, die Stirn abzutupfen. Die westliche Verwendungsart ist verpönt.
Schauen Sie während Ihrer Reiseplanung ab und zu in ein Wörterbuch, ein paar Begriffe JAPANISCH öffnen viele Türen.
Rümpfen Sie Ihre Nase nicht, wenn in Ihren Augen exotische Speisen serviert werden, wie eingelegtes Gemüse oder andere Spezialitäten. Ihr Gastgeber sieht sich sonst genötigt, Sie in ein "deutsches Restaurant" einzuladen.
Japaner meiden den körperlichen Kontakt untereinander. Hände schütteln ist eine importierte Sitte; verweigern Sie sich dennoch nicht bei einem solchen Entgegenkommen.
Eine schwere Sünde begeht man, kaltes Wasser in ein allgemein genutztes Bad einzulassen, mit der Seife in die Wanne zu klettern oder die falschen Hausschuhe in den Nassräumen zu benutzen.
Beim Betreten einer Privatwohnung werden die Schuhe ausgezogen, auch in japanischen Gasthäusern.
Allgemeines zum guten Benehmen
Es gehört sich nicht, in der Öffentlichkeit ein Taschentuch zu benutzen. Lautstark die Nase hochzuziehen dagegen, läßt jeden wissen, man habe alles unter Kontrolle. Ebenso schlurfe man bei Laufen kräftig, das erspart einem im Ernstfall die Frage, ob man mal eben irgendwo vorbeigelassen würde, denn man wurde schon längst gehört.
In Bussen und U-Bahnen sind in den meisten Wagen einige Sitze von anderer Farbe. Diese sind für ältere Menschen reserviert und wer sich nicht für alt hält, der steht davor. |