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Iran
  
 

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Der islamisch geprägte Staat Iran befindet sich in Vorderasien, liegt zwischen den Ländern Arabien und Afghanistan und zählt mit seinen 68 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt.

Der Iran grenzt im Osten und Nordosten an den Irak, die Türkei und Aserbaidschan sowie an Armenien und das Kaspische Meer.

Der heutige Iran hieß in der Antike und bis etwa 1950 Persien. Er ist ein ausgesprochenes Gebirgsland, was das Klima - mit Ausnahme von den Wüsten - auch für Europäer recht erträglich macht. 

   

Geologisch wird das Land durch mehrere fast parallele, nach Südosten streichende Gebirgsketten gegliedert, die im Zagros-, und Kuhrud- Gebirge mehrmals über 4000 m erreichen. Östlich dieser von fruchtbaren Tälern und Hochebenen durchzogenen Gebirge befinden sich die großen Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut, nahe dem Zentrum des Landes auch einige ausgedehnte Salzpfannen. 

Aufgrund der geologischen Gegebenheiten und der vermutlich noch anhaltenden Gebirgsbildung treten im Iran häufig Erdbeben auf. Die Situation ist vergleichbar mit der Bebenhäufigkeit in der Türkei und an der westlichen Küste der USA, an der die sich langsam verschiebenden Erdplatten ebenfalls merklichen Druck in der oberen Erdkruste bewirken.

Der höchste Berg Irans ist der 5671 m hohe Demavend im Elburs- Gebirge - ein erloschener, gletscherbedeckter Vulkan nordöstlich der Hauptstadt Teheran. Zu der nur 60 km entfernten Kaspisee hat er knapp 6000 m Höhenunterschied, was nicht einmal die chilenischen Anden schaffen. Sie sehen den Demawend bereits von den gebirgigen Vororten Teherans.

   

Im südlichen sowie südwestlichen Landesteil befindet sich eine 2000 Kilometer lange Küste zum Golf von Oman und zum Persischen Golf, die voneinander durch die Straße von Hormuz getrennt sind. An dieser für die Erdölrouten bedeutende Meeresenge bei Bandar Abbas und der Insel Quesm - auf der das namensgebende Hormoz liegt - beträgt die Entfernung nach Arabien weniger als 50 Kilometer.

Die Wüsten nehmen rund 53% der gesamten Landesfläche des Irans ein, zu 27% besteht der Iran aus Weideland, zu 9% aus Ackerland und 11% aus Waldgebieten. Wiesen und Weiden sind mit 27% vertreten. 

Die Wälder sind oftmals übernutzt, zwischen Elburs-Gebirge und Kaspischem Meer finden sich aber großflächige Urwälder, welche sich in dieser Ausdehnung nur im äußersten Osten des Buchenareals erhalten haben.

 

 

 

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