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Die Mongolei ist mit einer Fläche von rund 1.566.500 Quadratkilometern das sechstgrößte Land Asiens und etwa 4 mal so groß wie Deutschland. Die Mongolei hat im Norden eine 3485 km lange gemeinsame Grenze mit Russland, im Süden beträgt die Grenzlänge zu China 4673 km.
Das Land teilt sich in verschiedene Regionen auf: Wald- und Bergsteppe sowie Halbwüste und Wüste. Jedoch gibt es in der Mongolei mehrere Hundert Seen und Flüsse sowie üppig grüne Gebiete, in denen zahlreiche Tierarten ein Zuhause finden.
Die Mongolei ist ein Hochland und die höchsten Berge befinden sich im Altai- Gebirge, wo der Berg Munkhkhairkhan mit einer Höhe von 4204 m emporragt.
Die Hauptstadt des Landes ist Ulaanbaatar und wird auch als "Stadt der roten Helden" bezeichnet. Sie befindet sich am Tuul- Fluss, wurde vor etwa 350 Jahren gegründet und beherbergt ungefähr eine Millionen Menschen, also mehr als ein Drittel der kompletten Bevölkerung der Mongolei.
Mit etwa 2.650.000 Einwohnern ist das Land nur sehr dünn besiedelt. Nicht ganz die Hälfte der Bevölkerung lebt in ländlichen Regionen und zählt somit zu Nomadenstämmen und betreibt Ackerbau und Viehzucht. Die übrigen 57 % der Bevölkerung leben in Stadtgebieten.
In der Mongolei verknüpfen sich uralte Tradition und unberührte Natur zu einem atemberaubenden Erlebnis. Nationalparks, Naturschutzgebiete und Reservate zeigen auf rund 18 Millionen Hektar in wunderschöner Art und Weise die ökologische Vielfältigkeit des Landes.
Verschiedene Glaubensgemeinschaften und Ethnien bringen unterschiedliche Rituale hervor, andere Tänze und Lieder, Kleidung, Kunstwerk und Kultur. Tänze und Lieder erzählen von der Weite der Steppe, dem fast immer azurblauen Himmel, von den Menschen, den Tieren, den Göttern und der Liebe zur Mongolei. |
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