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| Bosnien und Herzegowina
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Der Großteil Bosnien und Herzegowinas wird vom Dinarischen Gebirge geprägt, dessen höchster Gipfel, der Maglic mit etwa 2.400 Metern, an der Grenze zu Montenegro liegt. Die hohe Löslichkeit des Kalkgesteins führt zur Verkarstung eines großen Teiles des Landes. Das Wasser fließt in vielen Gebieten nicht oberflächlich ab, sondern versickert und fließt unterirdisch in Höhlensystemen weiter, die Zahl ständig wasserführender Flüsse ist daher eher gering.

Die längsten Flüsse sind Neretva und Save - sie bildet gleichzeitig die Nordgrenze zu Kroatien - sowie deren Nebenflüsse Bosna, Una, Drina und Vrbas. Bosnien und Herzegowina verfügt über einen 20 km langen Küstenstreifen am Adriatischen Meer.

Der größte Teil des Landes wird von kontinentalem Klima geprägt. Die Sommer sind in der Regel sehr heiß, die Winter kalt. In den höher gelegenen Landesteilen sind die kurzen Sommer kühler, die Winter lang und mitunter sehr kalt. Der schmale Küstenabschnitt ist mediterran beeinflusst. Die Temperaturen liegen dort über jenen des Landesinneren, die Winter sind regnerisch. In Sarajevo beträgt die mittlere Monatstemperatur im Januar etwa 1°C, im Juli ca. 21°C.
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