Oklahoma ist trotz seiner zentralen Lage als touristisches Reiseziel bei uns weitgehend unentdeckt. Zu unrecht, wie jeder bestätigen wird, der einmal dort war. In Oklahoma leben noch heute die Angehörigen von 39 Indianerstämmen.
Der Name des Staates leitet sich in zwei Wörtern aus der Sprache der Choctaw-Indianer ab: "okla" für "Mensch und "humma" für "rot". Die tragische Geschichte der Zwangsumsiedlung von fünf Stämmen aus dem Südosten nach Oklahoma um 1830 und die Besiedelung des Landes durch weiße Farmer ist an zahlreichen Orten dokumentiert.
Ebenso spannend ist der Beginn der Geschichte der Erdölindustrie. In Bartelsville ist die erste erfolgsreiche Ölbohrung niedergebracht worden. Viele der "Ölbarone" haben der Nachwelt ein reiches Erbe an Kunstschätzen hinterlassen, die allein schon ein mehrtägiges Besuchsprogramm ausfüllen können. Besonders für Naturfreunde sind die mehr als 50 State Parks von Oklahoma mit ihren unterschiedlichen Ökosystemen ein einzigartiges Reiseziel.