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Willkommen in
Irland     

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Auch wenn die beiden Staaten auf der Insel auf ganz unterschiedlichen Wegen zu ihrer Kultur und Identität gefunden haben, gibt es doch viele Gemeinsamkeiten. Zwar sind die regionalen Identitäten stark, die Unterschiede zwischen Nord und Süd jedoch nicht unbedingt größer als die zwischen Ost und West. 

 

Beide Gesellschaften leben in der selben Umwelt, sprechen die gleiche Sprache und teilen eine gemeinsame Volkskultur, musikalische Vorlieben und auch die Sportbegeisterung. Wer die Insel bereist, wird zwar die grenzüberschreitende Kontinuität bemerken, aber gleichzeitig auch feststellen, welche Besonderheit jede einzelne Region zu bieten hat.

Für ein so kleines Land besitzt Irland eine extrem vielfältige Geographie. Der Westen und Nordwesten ist von zerklüfteten silbergrauen Granitbergen entlang der Küste geprägt. Im südlichen Teil der Insel herrschen die monolithischen rotbraunen Sandsteinberge von Cork und Kerry vor. Zwischen den beiden Großlandschaften an der Westküste erstreckt sich ein Kalksteinplateau, das Burrengebiet in Hellgrau, Blau- und Grüntönen. 

 

Die höchsten Berge liegen im Südwesten und obwohl kaum mehr als 1000 m hoch, wirken sie wie große Gebirgszüge. Auch im Osten gibt es bergige Gebiete, besonders in den Grafschaften Down und Wicklow, der Nordosten ist weitgehend von einem Basaltplateau geprägt. Im Zentrum des Landes, mit Ausnahme kleinerer Ketten in Tipperary und in der südlichen Shannonregion, trifft man auf die berühmten grünen Hügel. Die letzte Eiszeit hinterließ eine Landschaft mit kahlgeschürften Bergen, Seen, Gletschertälern und hügeligen Regionen im Zentrum.

Ein weiteres auffallendes Merkmal der irischen Landschaft sind die Torfmoore, die gut ein Fünftel der Oberfläche bedecken. Diese Moore sind für das Auge oft sehr reizvoll, mit ihren knorrigen Bäumen, die sich gegen ein unregelmäßiges Muster in Braun- und Violettschattierungen abheben. 

 

Der wichtigste Faktor bei der Entstehung Irlands schöner Landschaften ist jedoch der Golfstrom. Er garantiert ein gemäßigtes Klima: Im Winter liegt die Lufttemperatur im Schnitt zwischen 5 und 8, im Sommer zwischen 15 und 25 Grad Celsius. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind selten, ebenso solche über 27 Grad. Zwar muss man bei einer Irlandreise auf Regen eingestellt sein, meist handelt es sich dabei aber um kurze Schauer, die durch den Wind schnell weiter ziehen.


 

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