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Willkommen in
Jugoslawien     

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Serbien, die größte der ehemaligen Republiken, hat eine Gesamtfläche von 88.361 qkm und schließt die vormals unabhängigen Gebiete der Wojwodina im Norden und des Kosovo im Süden ein. Es grenzt an acht Staaten: Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Mit Ausnahme der Wojwodina und Kosovo ist die Landesfläche Serbiens fast ausnahmslos von Gebirgen durchziehen. 

Fruchtbares Ackerland findet sich im Pannonischen Becken, das sich von Ungarn über Kroatien bis in die Wojwodina erstreckt. Das Becken durchschneiden u.a. die Flüsse Save und Theiß, die in die Donau münden. Im Südwesten, an der Grenze zu Albanien, liegt die Provinz Kosovo mit den Gebirgen Sar und Kopaonik. 

Serbiens höchster Gipfel erhebt sich inmitten der zerklüfteten Dianarischen Alpen im Dreiländereck von Serbien, Albanien und Montenegro. Ebenso rauh ist die Landschaft Ostserbiens. Hier steigen die Ausläufer der Rhodopen, des Grenzgebirges zwischen Serbien, Bulgarien und Rumänien, bis zu einer Höhe von 1800 m auf. Temperaturschwankungen kennzeichnen das Klima. Im Binnenland hat es nahezu kontinentalen Charakter und die Küsten weisen ein sehr mediterranes Klima auf. Das italienische Wort für die Berge des Landes gab Montenegro seinen Namen. Es ist aber auch unter der serbokroatischen Bezeichnung für schwarze Berge - Crna Gora - bekannt. Das kleine Land an der Adria grenzt im Süden an Albanien, im Osten an Serbien, im Norden an Bosnien-Herzegowina und im Westen an die Adria. 
Montenegro ist ein schwer zugängliches Gebirgsland, durch das sich das Hochland des Dinarischen Gebirge zieht. Das Gebirge bildet auch die Wasserscheide. Drei der Hauptflüsse, Piva, Tara und Lim, nehmen in nördlicher Richtung nach Bosnien-Herzegowina ihren Lauf, während die Morca und Zeta nach Süden in den Skutarisee, dem größten See der Balkanhalbinsel, münden. Die Luftdruckunterschiede über den Gebirgen und über der Adria beeinflussen Montenegros Klima stark.


 

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