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Willkommen in
Moldawien     

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Republica Moldova 
Der Landesname leitet sich vom Fürstentum Moldau ab, das im 14. Jahrhundert entstand, heute aber zum größten Teil zum Nachbarland Rumänien gehört.

Landessprache: Moldauisch (Rumänisch); Russisch ist als Verkehrssprache weit verbreitet, in Gagausien im Süden des Landes wird auch Gagausisch (Turksprache) gesprochen.
Hauptstadt: Chisinau (gesprochen: Kischinau); ca. 800.000 Einwohner 
Klima: Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit kurzen, harten Wintern und starken Niederschlägen im Frühjahr und im Sommer.

Moldawiens flachwellige Lösslandschaft nimmt den größten Teil zwischen den Flüssen Prut an der rumänischen und dem Dnjestr unweit der ukrainischen Grenze ein. Sie ist Teil der erdgeschichtlich alten Prodolischen Platte, die überwiegend aus hügeliger Steppe besteht und im Landesinneren von tiefen Gräben und Tälern mit bewaldeten Hängen durchzogen wird. 

Kaum ein Land hat mehr Invasionen feindlicher Heere erlebt, war öfter Spielball fremder Mächte: Mongolische Reiter, Türken, Russen und Rumänen besetzten das Land oft über Jahrhunderte. 1918 schloß sich Moldawien Rumänien an. 1940, im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes, wurde es zur Sowjetrepublik, 1941 bis 1944 von Rumänien annektiert, 1991 schließlich, mit dem Ende der UdSSR, unabhängig. Weite Teile der Bevölkerung leben in Armut, die Wirtschaft schaffte nach 6jährigem Niedergang erst 1997 ein Wachstum von 1,3%. Schuld an Reformstau in Politik und Wirtschaft sind Machtkämpfe zwischen Präsident Lucinski und postkommunistischen Abgeordneten im Parlament, die 1997 nur 90 zumeist kleiner Betriebe zur Privatisierung freigaben. Im März 1998 wurden die Kommunisten bei den Parlamentswahlen mit 30,1% stärkste Partei. Überschattet wurden die Wahlen von einem seit 1990 schwelenden innenpolitischen Konflikt: in der Dnjestr-Region verbot Präsident Smirnow den Bewohnern - im Gegensatz zur rumänischsprechenden Mehrheit Moldawiens überwiegend ethnische Russen und Ukrainer - die Stimmabgabe. Die Region fordert, bislang ohne jede internationale Resonanz, die Unabhängigkeit.


 

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