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Spanien hat eine Oberfläche
von 505.955 Quadratkilometern und zählt somit zu den fünfzig größten
Ländern der Welt.
Die Bevölkerungszahl in Spanien nähert sich der
41-Millionen-Grenze; die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von
81 Einwohnern pro Quadratkilometer ist eine der niedrigsten der
Europäischen Union.
Die Hauptstadt ist Madrid. |
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Der größte Teil des
Territoriums befindet sich auf der Iberischen Halbinsel, die
restlichen 12.500 Quadratkilometer verteilen sich auf die Balearen
und die Kanarischen Inseln sowie die an der afrikanischen Küste
gelegenen Städte Ceuta und Melilla, die 32 Quadratkilometer
einnehmen. Die Lage der Iberischen Halbinsel im äußersten Südwesten
Europas und in nur 14 Kilometern Entfernung vom afrikanischen
Kontinent verleiht Spanien hohen strategischen Wert: einerseits
spielt es eine wichtige Rolle im Mittelmeerraum, andererseits ist
es Kreuzung der Wege nach Afrika und Amerika. Die Beschaffenheit
eines Großteils Spaniens als Halbinsel erklärt auch die Länge
der Küste, die sich auf den Atlantik und das Mittelmeer verteilt. |
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Durch seine Lage
zwischen dem 36. und dem 43. nördlichen Breitengrad variiert das
Klima vom gemäßigten ozeanischen Klima im Norden über das
mediterrane Kontinentalklima im Zentrum zum mediterranen Klima im
Osten und Süden. So gibt es im Norden und den Bergregionen ein
feuchtes Spanien, ferner das grüne Spanien mit ausgedehnten Wäldern
und schließlich das trockene Spanien des Mittelmeers.
Das spanische Klima ist
überwiegend mediterran, d.h. es herrschen milde Winter, heiße
Sommer und wenig Niederschläge vor. |
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Die starke
geographische Gliederung Spaniens ist die Ursache für viele
verschiedene Klimaräume im Land. Beispielsweise werden einige der
großen Unterschiede vom Kantabrischen Gebirge bestimmt, das die
Grenze zwischen dem regnerischen und dem trockenen Spanien
festlegt. Im Norden dieser Gebirgskette sind die Temperaturen
niedriger und stabiler, der Regen häufiger, und insgesamt
herrscht ein maritimes Klima, in dem sich die Vegetation im Überfluss
entwickelt. In deren Süden dagegen ist das Klima veränderlicher,
die Niederschläge seltener aber heftiger und die Temperaturen höher.
Tatsächlich gibt es in der Zentral-Meseta Trockenperioden und die
Temperaturen erreichen im Sommer 40ºC. Das Mittelmeer wirkt mäßigend
auf das Klima ein und an seinen Küsten herrschen mildere und
kontrastärmere Temperaturen vor. |
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