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1774 wurde la Villa de Guadalupe, wie die heutige Provinzhauptstadt Canelones zuerst hieß, gegründet. Sie entstand als die ersten galizischen und kanarischen Kolonisten kamen. Die kanarischen Kolonisten waren so wichtig für die Gründung von Canelones, dass sich die Leute bis heute "die Kanarier" nennen. Im 17. Jahrhundert verschrieben sich die ersten Siedler ganz der Landwirtschaft. Canelones hat nach Montevideo die höchste Bevölkerungsdichte und die größte Wachstumsrate in Lateinamerika. Auch durch seine Nähe zur Hauptstadt befindet sich der grossteil der landwirtschaftlichen Produktion hier und schafft auch die meisten Arbeitsplätze.

Wenn man der Ruta Interbalnearia nach Osten folgt, stößt man hinter Atlántida auf kleine ruhige Badeorte, die zu langen Spaziergängen an der Küste und wunderschönen Sonnenuntergängen einladen. Unbedingt ansehen sollte man sich auch el Museo del Pan - das Brotmuseum. Es ist das einzige in Lateinamerika und eines der wenigen auf der Welt. Man findet es in Solymar, das 24 km von Montevideo entfernt ist. Gegründet wurde es von Karl Gunther Bogner Mass, einem Bäcker deutscher Herkunft. Mit der Leidenschaft für seine Arbeit und dem Wunsch aller Welt diese Jahrtausend alte Kunst zu zeigen, hat er über viele Jahre Gegenstände rund ums Brot gesammelt und dieses einzigartige Museum geschaffen. Alle Etappen der Kunst der Brotherstellung kann man hier bestaunen und die antiken Techniken der Brotherstellung erforschen.

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