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Indonesien
Landesdaten und Fakten
| Offizielle Bezeichnung |
Republik Indonesien |
| Internationales Kennzeichen |
ID |
| Fläche |
1.919.440 qkm. |
| Geografische Lage |
Fernost 94º O - 141º O / 11º S - 6º N |
| Hauptstadt |
Jakarta (Java). Einwohner: 8.987.800 |
| Höchste Erhebung |
Puncak Jaya 5,030 m |
| Nationalfeiertage |
17. August (Tag der Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1945) |
| Amtssprachen |
Amtssprache ist Bahasa-Indonesisch (aus dem Malayischen abkömmig). Jede ethnische Gruppe hat ihre eigene Sprache. Es werden rund 250 Sprachen und Dialekte (z.B. Javanesisch) gesprochen. Englisch, Niederländisch und Arabisch sind Schulpflichtsprachen. Die ältere Generation spricht eher Niederländisch als Zweitsprache, die jüngere eher Englisch. |
| Zeitverschiebung |
Drei Zeitzonen
Bangka, Belitung, Java, West- und Mittelkalimantan, Madura und Sumatra: West: MEZ + 6 (UTC + 7), Zentral: MEZ +7 (UTC + 8), Ost: MEZ + 8 (UTC +9).
Bali, Flores, Süd- und Ostkalimantan, Lombok, Sulawesi, Sumba, Sumbawa und Timor: MEZ + 7 (UTC + 8).
Aru, West Papua (Irian Jaya), Kai, Molukken und Tanimbar: MEZ + 8 (UTC + 9). |
| Einwohner |
238.452.952 |
| Bevölkerungsdichte |
124,2 pro qkm. |
| Bevölkerungswachstum |
1,6% |
| Lebenserwartung |
Lebenserwartung Männer 66,24 Jahre
Lebenserwartung Frauen 71,13 Jahre |
| Staatsform |
Volksrepublik seit 1975. Verfassung von 1991. Nationalversammlung mit 99 Mitgliedern, Legislaturperiode 5 Jahre. Staatsoberhaupt: Khamtay Siphandone, seit 1998. Regierungschef: Sisavath Keobounphan, seit 1998. |
| Analphabeten |
19% |
| Größte Stadt |
Jakarta 9 500 000 Einwohner |
| Landeswährung |
1 Rupiah (Rp) = 100 Sen |
| Wichtigste Import/Exportgüter |
wichtigste Importgüter Investitionsgüter, Fahrzeuge, Roh- und Brennstoffe
wichtigste Exportgüter Mineralische Brennstoffe, Nahrungsmittel, verarbeitete Erzeugnisse |
| Wichtigste Städte |
Jakarta, Manado, Medan, Padang, Palembang, Semarang, Surabaya, Ujung, Pandang, Yogyakarta |
| Dialekte |
Landessprache ist Bahasa Indonesia (Indonesisch). Deren Verbreitung in dem sprachlich vielfältigen Land, gilt als vordringliches nationales Ziel: Es werden in Indonesien mehr als 700 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. |
| Küstenlänge |
54.716 km |
| Höchster Berg |
Puncak Jaya 5,030 m |
| Längster Fluss |
Kapuas (1.150 km) |
| Klima |
Indonesiens Klima wird hauptsächlich durch den tropischen Monsun geprägt. Abweichungen können je nach Breitengrad und Topographie auftreten, aber im Bergland ist es generell kühler. Das ganze Jahr über fällt Regen, häufig in Verbindung mit Gewittern, aber zwischen Juni und September gibt es eine relativ trockene Periode. Von Dezember bis März fallen die meisten Niederschläge; eine Ausnahme bilden die Molukken, wo es zwischen Juni und September am meisten regnet. Die Niederschlagsmenge liegt im Durchschnitt zwischen 150 und 400 Zentimeter pro Jahr. |
| Religion |
88% Muslime, 10% Christen, 2% Hindus (vor allem auf Bali), 1% Buddhisten sowie Anhänger von Naturreligionen in abgelegenen Regionen. |
| Stromversorgung |
220 V, 50 Hz; in ländlichen Gegenden zuweilen auch 110 V, 50 Hz. |
| Kleidung |
Indonesien ist ein muslimisches Land, und daher müssen Frauen sittsam gekleidet sein: Schultern, Oberarme und Knie sollten bedeckt sein. Oben ohne oder gar nackt baden ist verboten. |
| Sicherheit/Verhalten |
Verhalten als Tourist
Kein Indonesier erwartet von Touristen die Beachtung aller Regeln und Tabus. Das Übertreten geheiligter Gesetze allerdings wird selbst Fremden häufig verübelt, wenn man es auch oft hinter einem freundlichen Lächeln verbirgt. Respektiert man jedoch die wichtigsten Grundsätze und hält sich an einige Touristentugenden, die man in Indonesien sehr schätzt (Höflichkeit, Bescheidenheit, Toleranz, Geduld), kann man auch die schroffsten kulturellen Klippen mühelos umschiffen.
Wichtigster Grundsatz ist die Konfliktvermeidung und das Streben nach Harmonie. Was immer Indonesier tun, sagen oder lassen, wird daran gemessen, ob sie und ihr Gegenüber »das Gesicht wahren«, d. h. die Würde des anderen achten. Die Würde des einzelnen und die Gefühle anderer dürfen, auch von Touristen, nicht verletzt werden. |
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