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Sri Lanka
Geschichte
Geschichtliche Daten
5. Jh. v. Chr. Einwanderung aus Nordindien (Entstehung des Stammes der Singhalesen) und Südindien (Tamilen im Norden und Osten), später Zuwanderungen aus Arabien und (in holländischer Zeit) der "Burghers".
bis 11. Jh. Königreiche mit Hauptstadt Anuradhapura
bis 14. Jh. Königreiche mit Sitz in Polunaruwa und Sigiriya
bis 19. Jh. Teilkönigreiche u. a. in Kandy bis zur Eroberung durch die Engländer (1815)
1505 Portugal kolonisiert Ceylon
1658 Beginn der Kolonisierung durch Holländer
1798 Beginn britischer Herrschaft
1815 Einnahme des Königreichs Kandy
1932 Ceylon wird britische Kronkolonie und erhält erste Verfassung mit allgemeinem Wahlrecht und Staatsrat (Donoughmore Constitution)
1948 Unabhängigkeit (Monarchie mit britischer Königin)
1972 Verfassungsänderung, Ceylon wird Republik Sri Lanka
1977 Ministerpräsident J. R. Jayawardene (UNP), ab 1978 (Verfassungsänderung) als exekutiver Präsident
1983 Bürgerkrieg im Norden und Osten; Forderung nach unabhängigem Tamilenstaat (Tamil Eelam)
29.07.1987 Indo-srilankische "Abkommen zur Wiederherstellung von Frieden und Normalität in Sri Lanka": Dezentralisierung des Einheitsstaates, um den Tamilen Raum zur Entfaltung ihrer Identität zu geben
1988 Wahlen zu Provinzräten im Norden und Osten unter Aufsicht einer „Indian peace keeping force" (IPKF), die durch Angriffe der "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) schwere Verluste erleidet und sich 1990 (März) erfolglos aus Sri Lanka zurückzieht Präsident R. Premadasa (UNP), 1993 ermordet
1993 Präsident D. B. Wijetunga (UNP)
1994 Präsidentin Chandrika Bandaranaike Kumaratunga (People's Alliance) mit Srimavo Bandaranaike als Ministerpräsidentin; Präsidentin Kumaratunga unternimmt neue Initiative zu einer politischen Lösung des Konflikts im Nordosten: Lockerung des Wirtschaftsboykotts, Wiederaufbauprogramm für den Norden und Direktgespräche mit der LTTE.
08.01.1995 Periode der "cessation of hostilities" wird von der LTTE am 19.04.1995 durch Versenkung zweier Kriegsschiffe im Hafen von Trincomalee einseitig beendet.
21.12.1999 Präsidentin Kumaratunga wird mit gut 51 % der Stimmen wiedergewählt. Ihr Ziel bleibt es, bei Einsatz militärischer Mittel zur Wahrung der territorialen und exekutiven Ansprüche des Staates eine politische Lösung herbeizuführen.
10.10.2000 Regierungskoalition PA gewinnt die Parlamentswahlen
20.06.2001 Regierungskoalition PA verliert durch durch Koalitionsaufkündigung und Parteiübertritte die Mehrheit im Parlament
05.12.2001 UNP/UNF gewinnt Parlamentswahlen; Ranil Wickremesinghe wird Premierminister
02.04.2004 Linke Parteienallianz United People's Freedom Alliance (UPFA), gebildet aus PA bzw. SLFP und JVP, gewinnt vorgezogene Parlamentswahlen; Mahinda Rajapakse wird Premierminister |
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