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China
Provinzen im Zentrum des Landesinneren

 
Hebei

Hebei ist eine Provinz im Norden der Volksrepublik China. Der Name "Hebei" bedeutet wörtlich "Nördlich des Flusses", wobei mit "Fluss" der Gelbe Fluss gemeint ist. Hebei umkreist die Städte Beijing und Tianjin. Im Nordosten grenzt Hebei an die Provinz Liaoning, im Norden an die Innere Mongolei, im Westen an Shanxi, im Süden an Henan und im Südosten an Shandong. Im Osten wird Hebei vom Gelben Meer begrenzt. Die Provinzhauptstadt heißt Shijiazhuang. Andere große Stäte sind Baoding, Chengde, Handan, Qinghuangdao, Tangshan und Zhangjiakou.

Hebei hat ein kontinentales Monsunklima mit einem jährlichen Niederschlag von 400 bis 800 mm. Im Sommer kommt es daher häufig zu starken Regenfällen.

Wirft man einen Blick auf die Bevölkerung von Hebei, so stellt man fest, dass diese zumeist aus Han-Chinesen besteht. Die nationalen Minderheiten der Provinz sind  Mongolen, Mandschu, Koreaner und Hui.

In Shanhaiguan, in der Nähe von Qinghuangdao befindet sich das Ende der Großen Mauer. Sie verläuft durch den nördlichen Teil der Provinz. Der Shanhaiguan ist der wichtigste Pass im Osten der Großen Mauer. Am Dachvorsprung des Osttores hängt eine Holztafel mit der Inschrift: Erstes Tor auf Erden (Tianxia diyi guan). Sie wurde 1472 von einem Absolventen der kaiserlichen Prüfungen angefertigt.

Shanxi 

Shanxi liegt zwischen dem Chinesischen Tiefland (Peking und dem mittleren Lauf vom Huang He, welche die Provinz im Westen und im Süden begrenzt. Im Norden bildet Chinesische Mauer bzw. die Innere Mongolei die Grenze. Nachbarprovinz im Westen ist Shaanxi, im Süden Henan und im Osten Hebei. Wichtige Flüsse in der Region sind Huang He; Fen He; Sanggang He; Hutuo He. Wichtige Berge sind Lüliang Shan (bis 2831m.), Taihhangg Shan (bis 2322m.), Wutai Shan, Heng Shan. Wichtige Städte neben der Hauptstadt Taiyuan sind Datong, Yuci, Yangquan, Changzhi, Linfen, Jincheng, Yuncheng.

Die Provinz wird vorwiedend von Han-Chinesen bewohnt, wichtige Indigene Völker ChinasMinderheiten sind die Mongolen und Hui.

Die Provinz verfügt über äußerst reiche Kohlevorkommen bei Datong. In Shanxi sind die Erzeugung von Stahl, der Maschinenbau, die chemische Industrie und die Textilindustrie, mit Baumwollexport, wichtige Wirtschaftszweige.

Schon vor einer Millionen Jahren von den ersten Menschen besiedelt, gehört die Provinz Shanxi zu den chinesischen "Urprovinzen", in denen sich im Neolitikum der frühe chinesische Staat herauszubilden begann (Xia-Dynastie). Insbesondere der fruchtbare Süden der Provinz mit seinen Lössböden gehörte zu diesem Kern. 

Über den Hengshan sind verschiedene Denkmäler verstreut. Am berühmtesten ist das Hängende Kloster, das in der Nähe vom Pass des Goldenen Drachen an eine steile Felswand 30 Meter über den Talboden gebaut wurde. Das im 6. Jahrhundert entstandenen Kloster besteht aus 40 kleine Hallen und Pavillons. Gestützt werden die Bauten von Balkenkonstruktionen, die in Felsspalten verankert sind

Shaanxi

Shaanxi ist eine Provinz im Herzen Chinas. Wegen der Namensähnlichkeit wird sie gelegentlich mit der benachbarten Provinz Shanxi verwechselt. Deshalb die Schreibweise mit "aa". Die Provinz liegt im Übergangsgebiet zwischen Nord- und Nordwestchina. Angrenzende Provinzen sind die Innere Mongolei, Shanxi, Henan, Hubei, Sichuan, Gansu und Ningxia. 

Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Han-Chinesen,sondern auch aus islamischen Hui, die wahrscheinlich während der Tang-Dynastie eingewandert sind. Neben dem Trommelturm in Xi'an gibt es ein islamisches Viertel, in dem sich eine hölzerne Moschee aus der Tang-Zeit erhalten hat.

Die Provinzhauptstad Xi'an ist die historisch interessanteste Stadt Chinas. Die alte Kapitale, die ihre Blütezeit vor 1.300 Jahren erlebte, birgt nur noch zwei Bauten aus jener Ära: die große und die kleine Wildganspagode. Sehenswert ist aber auch die mächtige Stadtmauer aus dem späten 14. Jahrhundert.



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