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Kuba
Geschichte

 

ab ca. 700 v.Chr. 
Besiedlung der Karibikinseln von Venezuela aus durch die Arawak oder Taino. Diese Ureinwohner sind als Folge der Kolonialisierung in Kuba vollständig ausgestorben. 

1492 
Christoph Kolumbus erreicht die Westindischen Inseln 

bis 1898 
Spanische Kolonie (ab 1868 Unabhängigkeitskampf, führende Persönlichkeit der Unabhängigkeitsbewegung: José Martí) 

1898 
Eingreifen der USA, Besetzung Kubas durch die USA 

1901 
Erste Verfassung Kubas, jedoch mit US-Vorbehaltsrechten (sog. Platt Amendment: Interventionsrecht der USA, Einräumung des Flottenstützpunktes Guantánamo) 

1902 
Unabhängigkeit; anschließend wechselhafte innere Entwicklung, unter politischer und wirtschaftlicher Dominanz der USA 

1952-58 
Diktatur unter Fulgencio Batista 

02.12.1956 
Landung Castros in Ostkuba und Beginn des Guerillakriegs 

01.01.1959 
Flucht Batistas ins Ausland, Machtübernahme durch Castro 

1960 
Entschädigungslose Enteignung von US-Vermögen; Beginn des Konflikts zwischen Kuba und USA 

03.01.1961 
Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kuba durch die USA 

16.04.1961 
Fidel Castro verkündet sozialistischen Charakter der Revolution 

17.04.1961
Gescheiterte US-Invasion in der Schweinebucht 

Anfang 1962 
Vollständiges politisches und wirtschaftliches Embargo gegen Kuba durch die USA 

1977 
Einrichtung von Interessenvertretungen der USA in Havanna und Kubas in Washington (jeweils in der Schweizer Botschaft) 

1980 
Massenflucht von ca. 130.000 Kubanern in die USA, nach Besetzung der peruanischen Botschaft in Havanna ("Mariel-Krise") 

1991 
Teilnahme Fidel Castros am 1. Iberoamerikanischen Gipfel-Treffen in Guadalajara/Mexiko 

1992 
Neue Verfassung verabschiedet, u.a. Einführung von Direktwahlen zur Nationalversammlung (Parlament) sowie Artikel zur Religionsfreiheit 

1993 
Erste Direktwahlen zur Nationalversammlung 

1994 
Vorübergehend illegale Ausreise straffrei, was zu Massenflucht auf Booten und Flößen führt; "Balsero"(Flößer)-Krise

1994 und 1995 
Abschluss zweier Migration-Abkommen Kuba/USA: 20.000 US-Einwanderungsvisa pro Jahr; auf hoher See oder in der US-Basis Guantánamo aufgegriffene Flüchtlinge werden von den USA zurückgeschickt

1995/96 
Teilnahme Castros an den 50-Jahrfeiern der Vereinten Nationen in New York und bei der FAO in Rom; dort Empfang durch den Papst im Dezember 1996

21.-25.01.1998 
Besuch von Papst Johannes Paul II. 

16.-17.11.1999 
9. Ibero-Amerika-Gipfel in Havanna; mit Teilnahme u.a. des spanischen Königspaares 

Mai 2002 
Besuch des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter
Übergabe einer Gesetzesinitiative mit 11.000 Unterschriften (Varela-Projekt) an die Nationalversammlung (Forderung nach mehr politischen Rechten und privatwirtschaftlicher Initiative) 

Juni 2002 
Unterschriftensammlung zur unveränderlichen Festschreibung des Sozialismus in der Verfassung 

19.01.2003 
Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung 

05.06.2003 
Maßnahmen der EU als Reaktion auf Menschenrechts-Verletzungen, daraufhin "Einfrieren" der betroffenen Botschaften durch die kubanische Regierung 

11.09.2003 
Schließung des spanischen Kulturinstituts durch die kubanische Regierung 

08.11.2004 
Nach 11 Jahren wird der US-Dollar als Zahlungsmittel abgeschafft und im Verhältnis 1:1 durch den konvertiblen Peso (CUC) ersetzt.

Januar 2005 
Wiederaufnahme der Kontakte zu EU - Botschaften


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