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Dominikanische Republik
Geschichte

 
bis 1492 
Entdeckung der Insel Hispaniola durch Christoph Kolumbus

1496
Gründung der Stadt Santo Domingo 

1502 
Kolumbus wird in der Festung Rio Ozama gefangen gehalten, Stadtverlegung an den heutigen Ort 

1509 
Kolumbus´ Sohn Diego wird neuer Gouverneur. Unter ihm erreicht Santo Domingo seine Blüte als Zentrum Spanisch-Amerikas.

1550 
Die letzten Taínos sterben in ihren Reservaten aus. 

1596 
Santo Domingo wird von dem Piraten Sir Francis Drake geplündert. Von diesem schweren Schlag kann sich die Stadt allerdings nicht mehr erholen und sinkt in die Geschichtslosigkeit zurück. 

1697 
Teilung der Insel zwischen Frankreich (westlicher Teil) und Spanien (östlicher Teil) 

1791 
In Saint-Domingue bricht ein Sklavenaufstand aus und führt nach einem 12-jährigen Krieg 1804 zur Gründung der Republik Haïti. Die Sklaverei wird unter Juan Jacques Dessalines, dem Führer der Schwarzen abgeschafft. 

1822 
Der haïtianische Präsident Jean Pierre Boyer besetzt den Ostteil Hispaniolas. 

1844 
Unabhängigkeitserklärung des Landes, das sich von jetzt an Dominikanische Republik nennt. Erster Präsident wird General Santana. 

1861 
Die Dominikanische Republik sucht eine Schutzmacht: unterstellen wieder den Spaniern. Spanien hat allerdings massive Probleme die zurückgewonnene Kolonie an sich zu binden und so bricht 1863 der Restaurationskrieg aus. 

1865 
Spanier verlassen als Kriegsverlierer die Insel. Die zweite Republik unter Báez wird ausgerufen. 

1870 
Mit einer Mehrheit von einer Stimme lehnt der US-Kongress Báez´ Antrag ab, die Dominikanische Republik zu einem us-amerikanischen Bundesstaat zu machen. 

1882 
Ulises Heureaux wird neuer Präsident und herrscht als einer der schlimmsten Diktatoren bis zu seiner Ermordung 1899 über das Land. 

1905 
USA übernehmen die Kontrolle über die dominikanische Zollverwaltung.

1916 
Bis 1924 wird das Land von us-amerikanischen Truppen besetzt, die die Insel im Namen der Monroe-Doktrin gegen etwaige Übergriffe europäischer Staaten sichern wollen.

1930 
General Trujillo ergreift die Macht, die er bis zu seiner Ermordung 1961 innehat. 

1962 
Juan Bosch gewinnt die ersten freien Wahlen der Republik, wird jedoch ein Jahr später durch einen Militärputsch gestürzt. 

1963 
Donald Reid Cabral übernimmt die Macht. Doch auch er wird 1965 vom Militär abgesetzt, weil er versucht die Korruption im Lande einzudämmen. 

1965 
Es herrscht Bürgerkrieg zwischen Anhängern von Juan Bosch und der Rechten. Dadurch kommt es zu einer militärischen Intervention der USA.

1966 
Die erneuten Wahlen gewinnt Balaguer und wird somit wieder zum Präsidenten der Republik. 

1978 
Antonio Guzmán gewinnt die Präsidentschaftswahlen trotz Balaguers Versuch die Wahlen zu manipulieren. 

1982 
Salvador Jorge Blanco von der PRD wird nach Guzmáns Tod Präsident. Er steht allerdings unter dem Verdacht der Korruption. 

1986 
Salvador Jorge Blanco wird wegen Korruption verurteilt und Balaguer wird erneut Präsident. 

1996 
Aufgrund der Wahlmanipulation 1994 werden auf Druck der Öffentlichkeit Neuwahlen angeordnet, die Leonel Fernández Reyna für sich entscheiden kann. 

2000 
Neuer Präsident wird Dr. Ing.-Agr. Hipólito Mejía (PRD).

2004
Erneuter Wahlsieg von Dr. Leonel Fernández Reyna, (PLD).


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