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Dominikanische Republik
Gesundheit & Notfälle

Empfehlungen Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor dem Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch achten und dieses frisch gekocht oder frisch selbst geschält verzehren. Medikamente (z. B. gegen Durchfallerkrankungen) sowie Mittel zum Mücken- und Sonnenschutz sollten ausreichend mitgebracht werden. 

Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte der Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermieden werden. Es besteht die Gefahr, dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken.

Es wird empfohlen, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, da Arztrechnungen im Allgemeinen sofort beglichen werden müssen.
Ärztliche
Versorgung
Das Gesundheitssystem der Dominikanischen Republik ist gut entwickelt, da zahlreiche Ärzte in Europa oder den USA ausgebildet wurden. In den Großstädten und den Touristenzentren sprechen viele Mediziner Englisch, bisweilen auch Deutsch oder Französisch. Im Allgemeinen bieten private Kliniken einen höheren Standard als öffentliche Krankenhäuser. Die Kosten für einen Klinikaufenthalt sind in bar vorab zu entrichten. In Santo Domingo gibt es einen Notfall-Service.
Impfungen Folgende Impfungen werden empfohlen:

1. Standardimpfungen: Tetanus, Diphtherie
2. Reiseimpfungen: Hepatitis A, Poliomyelitis, abhängig von der Exposition bzw. bei Langzeit- aufenthalt evtl. auch Typhus und Hepatitis B.

Aktuelle Informationen unter www.auswaertiges-amt.de
Notrufnummern Feuerwehr, Ambulanz und Polizei: 911 
Rotes Kreuz (Cruz Roja Dominicana, Ensanche Miraflores): 682 - 45 45 
Malaria In ländlichen Gebieten kommt überwiegend die Malaria tropica vor, mit dem höchsten Risiko im Westen des Landes. Die städtischen Gebiete und Touristenzentren galten bisher als malariafrei. Vereinzelt traten in der jüngeren Vergangenheit vorübergehend Malariaerkrankungen (Malaria tropica) bei Touristen nach Rückkehr aus den Provinzen Duarte, La Altagracia sowie von Punta Cana an der SO-Küste der Dominikanischen Republik auf. Wichtigste Maßnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Bei Aufenthalt in den bekannten Malariagebieten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder Reisemediziner gesprochen werden.
Weitere Erkrankungen Relativ häufig im Gastland sind ebenfalls durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel. Dieser Schutz ist auch tagsüber wichtig.


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