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Jamaika
Der Norden
| Der Norden Jamaikas ist touristisch das wohl am meisten erschlossenste Gebiet. Der berühmte Badeort Ocho Rios mit den Dunn's River Falls sowie die aufstrebenden Badeorte Runaway Bay und Discovery Bay liegen dort. |
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Falmouth ist eine hübsche Hafenstadt, ca. 40km von Montego Bay entfernt. Sie war früher ein bedeutender Ausfuhrhafen für Zuckermelasse. Nach dem Untergang der Zuckerindustrie vor Ort wird jetzt Hauptaugenmerk auf den Tourismus gelegt. Im Ort findet man einige restaurierte Bauwerke aus dem 18. Jahrhundert, die aus der Zeit des Zuckerhandels stammen. Im nahegelegenen Rafters Village kann man Floß fahren. In der Nähe liegen auch die Krokodilfarm von Jamaica Swamp Safaris und das Plantagenhaus Greenwood Great House. Sehenswert ist das Rose Hall Great House zwischen Falmouth und Montego Bay, das zu den prächtigsten Landsitzen der Region gehört.

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Discovery Bay Es kann sein, dass Kolumbus hier 1494 erstmals an Land gegangen ist. Er nannte die Bucht, an der er kein Trinkwasser fand, Puerto Seco - trockener Hafen, um dann weiter nach Westen zu segeln. 1968 wurde am westlichen Ende der Bucht der Columbus Park erbaut. Die Ausstellungsstücke eines kleinen Freilichtmuseums - ein altes Wasserrad, Fragmente eines Aquäduktes, Schiffsglocken, ein Einbaum, einen Kupferkessel - sollen die Geschichte der Region illustrieren. Puerto Seco Beach ist ein öffentlich zugänglicher, weißer Sandstrand und erinnert an den ursprünglichen spanischen Namen der Bay.

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Runaway Bay Die Runaway Bay erhielt ihren Namen, da von dort aus Menschen von Jamaika geflüchtet sind. Historiker sind sich jedoch noch nicht einig, ob sich 1660 die letzten Kontingente der spanischen Kolonialtruppen aus der Bucht nach Kuba abgesetzt hatten oder ob der Name von entlaufenen Sklaven stammt, die mit Booten denselben Weg genommen hatten. Runaway Bay ist keine richtige Stadt, eher eine Anhäufung von Hotels und All-Inclusive-Resorts. Vor der Küste bieten sich hervorragende Reviere zum Tauchen. Vielfältige Korallenriffe und spektakuläre Abbruchkanten können bestaunt werden. Eine weitere Attraktion ist das Höhlensystem der Runaway Caves westlich des Ortes. Die Säle und Gänge im ausgewaschenen Kalkstein ziehen sich einige Kilometer unter der Insel entlang. Außerdem kann ein kleiner unterirdischer See mit einem Boot befahren werden. |
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Ocho Rios Der Name geht auf das altspanische Wort für "rauschender Fluss" zurück, das auf neuspanisch "acht Flüsse" bedeutet. Nicht viel mehr als 10.000 ständige Einwohner leben in Ochi, wie der Ort von den meisten Jamaikanern und Urlaubern kurz genannt wird. Lange galt Ocho Rios als verschlafenes Fischerdorf. Erst zu Beginn der 70er Jahre begann der Ausbau des an der halbkreisförmigen Bucht gelegenen Dorfes zu einem internationalen Urlaubsortes. Obwohl es heute hier Freizeitanlagen, Hotels und Restaurants gibt, ist die verträumte Atmosphäre noch nicht ganz verlorengegangen. Die Shaw Park Botanical Gardens lassen das Herz aller Gartenfreunde höher schlagen. In der Nähe der Stadt befinden sich die Dunn's River Falls, ein ca. 200 m hoher Wasserfall, der über zahlreiche Stufen in eine malerische Bucht der Karibik herabfällt. Dies ist eine der bekanntesten und meist fotografierten Naturattraktionen von Jamaika. Zu den beliebtesten Ausflugszielen der Umgebung gehören auch die Plantagen Brimmer Hall und Prospect. Hier werden Bananen, Zuckerrohr, Kokosnüsse und Gewürze auf traditionelle Art angebaut. Unvergesslich ist die Fahrt durch die dunkle, stille Fern Gully, eine 5 km lange Schlucht, in der über die Hälfte der 500 verschiedenen Farnarten der Insel zu finden sind. Abenteuerlich sind auch nächtliche Kanufahrten auf dem White River bei Fackelschein und Trommelbegleitung. Zeugnisse der Vergangenheit Jamaikas kann man im Museum und dem 24 Std. geöffneten Freiluftpark des Columbus Park in der Discovery Bay bewundern. In der Runaway Bay gibt es schöne Strände, man kann wunderbar tauchen und auch Reitpferde ausleihen. In den Runaway Caves werden auf dem unterirdischen See der "Grünen Höhle" in 35 m Tiefe Bootsfahrten angeboten. Freunde des Tauchens haben in Ocho Rios zwei Gebiete zur Auswahl, der Osten oder der Westen der Bucht. Fast alle Tauchreviere liegen in Küstennähe, so dass die Bootsfahrten nicht allzu lange dauern. Das Korallenriff ist nicht sehr breit, der Abbruch in tieferes Gebiet nicht weit von der Küste entfernt. Die Korallenbänke in den Gewässern sind besonders östlich der Bucht sehr abwechslungsreich.

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Oracabessa Einstmals Bananenhafen und Fischerort, wurden an den schönsten Stränden in der Umgebung bereits einige Hotelanlagen errichtet. Inspiriert vom goldenen Leuchten der hinter dem Meeresufer in der untergehenden Sonne liegenden Hügel, nannten die Spanier die Region Orcabeza - goldenes Haupt. Zwischen Oracabessa und Rio Nuevo bieten kleine Buchten mit grauen Sand- und Kieselstränden versteckte Bademöglichkeiten. |
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Port Maria Die Stadt ist der Verwaltungssitz des Parish St. Mary, war unter dem Namen Puerta Santa Maria einer der wichtigsten Häfen der Spanier an der Nordküste von Jamaica. Stadt und Strand an der schönen Bucht sind noch nicht touristisch entwickelt und am naturbelassenen Strand gibt es noch keine Hotels und Bars, was sich aber in naher Zukunft sicherlich ändern wird.

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Port Antonio stammt aus dem 16. Jahrhundert und liegt in einer der schönsten Buchten der Karibik, umgeben von den Blue Mountains. Die Stadt wurde 1890 von ausländischen Reisenden entdeckt, die auf den Bananendampfern aus den USA hierher reisten. Das war der Beginn des Tourismus auf Jamaika. Wahrzeichen von Port Antonio ist das Courthouse. Sehenswert ist Mitchells Folly, eine zweistöckige Villa, die 1905 von dem amerikanischen Millionär Dan Mitchell erbaut wurde, sowie die Ruinen eines Herrenhauses. Jeden Herbst finden in San Antonio ein internationales Wettfischen und das Blue MarlinTournament statt. Die prächtigsten Villen der Insel liegen in den Ausläufern der Berge. Außerdem kann man auf dem Rio Grande Floß fahren, was bei Urlaubern sehr beliebt ist. Ursprünglich wurden Flöße auf Jamaika benutzt, um Bananen von den Plantagen zum Hafen zu befördern. Von Berrydale in den Blue Mountains geht es auf Bambusflößen durch dichten Regenwald und an Bananen- und Zuckerrohrplantagen vorbei zum Restaurant Rafters Rest in der Margarets Bay. Die Sommerset-Wasserfälle befinden sich in der Nähe der Bucht. Hier sprudelt der Daniels River in Kaskaden durch eine farbenprächtige Gartenlandschaft dem Meer zu. Naturpools laden zum erfrischen Bad ein und man kann die wunderschöne Aussicht genießen. San San und Boston gehören zu den schönsten Stränden um Port Antonio. Ca. 8km von Port Antonio entfernt liegt eine traumhafte Bucht mit einer Süßwasserquelle - die Blue Lagoon. Bei Sonnenschein leuchtet die fast runde Ausbuchtung bei Crystal Cove in verschiedenen Blau- und Türkistönen.

Bilder © jamaikanisches Fremdenverkehrsamt |
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