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Dominikanische Republik
Der Süden
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Der Süden der Dominikanischen Republik wird geprägt durch die größte und älteste Stadt der karibischen Inselwelt Santo Domingo und umfasst touristisch hochaktive Orte wie Boca Chica sowie Juan Dolio. Zudem grenzt diese Seite der Insel an das Karibische Meer.

Santo Domingo de Guzmán ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit 2.023.029 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 3.014.633 in der Agglomeration zugleich die größte Metropole des Landes. Zudem ist hier der Sitz eines Erzbischofs. Santo Domingo war die erste Hauptstadt des spanischen Amerika. Die Universität, die Kathedrale (Catedral Basílica Menor de Santa María) und das Krankenhaus waren die ersten Gebäude, die von den Spaniern in der Neuen Welt errichtet wurden. An der Plaza de la Cultura befinden sich viele Museen, u. a. die Galería de Arte Moderno, das Museo del Hombre Dominicano und das Nationaltheater. Im Alcázar residierte als erster Vizekönig der Neuen Welt Kolumbus´ Sohn Diego Colón mit seiner Gemahlin María de Toledo. Mehr als tausend indianische Zwangsarbeiter errichteten um 1510 den Bau, bei dem angeblich kein einziger Nagel Verwendung fand. Der Malecon, die beliebte Promenade der Stadt, führt direkt an der Küste entlang und bietet mit seinen zahlreichen Straßencafés und Restaurants ein authentisches Bild vom bunten Treiben in der Stadt. Der botanische Garten mit seltenen Pflanzenarten bietet ein lauschiges Plätzchen für Verliebte.

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Interessant ist auch das monumentale Leuchtturmdenkmal Faro de Colón, welches von seinem Auftraggeber, Präsident Joaquín Balaguer, "achtes Weltwunder" genannt wird.
Dieses Bauwerk hat in der Bevölkerung für viel Aufruhr gesorgt, da der Bau zwischen 40 und 70 Millionen US-Dollar gekostet haben soll, in einem Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt.
Mit 350000 Watt strahlt die Lichtanlage in den Himmel, während viele Stadtbewohner noch ohne Elektrizität und fließendes Wasser auskommen müssen. |
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| Einen Ausflug zu dem Tropfsteinhöhlenkomplex Los Tres Ojos de Agua ("die drei Wasseraugen"), einige Kilometer außerhalb der Stadt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier liegen auf drei verschiedenen Ebenen drei türkisfarbene Lagunen, die von einem unterirdischen Fluss gespeist werden. Ein weiteres Ausflugsziel ist der Unterwasserpark La Caleta. Hier liegt inmitten von Korallenriffs das Wrack der "Hickory", das man mit Tauchausrüstung besuchen kann. |
Ca. 60 Kilometer von der Hauptstadt der Dominikanischen Republik entfernt an der karibischen Küste liegt Juan Dolio. Der Ort ist geprägt von schönen, palmengesäumten und flach abfallenden Sandstränden, die durch vorgelagerte Korallenriffe geschützt sind. Der Juan-Dolio-Strand ist sehr unterschiedlich gegliedert, zum Teil mit Korallenriff-Resten durchsetzt, zum Teil schön feinsandig.
Die Bucht um Boca Chica wird als "größte natürliche Badewanne der Welt" bezeichnet, da sie durch Korallenbarrieren vor Wellen geschützt wird.
Etwas weiter im Südwesten liegt Barahona. Hier geht mit einem Abstand von wenigen Kilometern die gemütliche Playa de Barahona in das 2000m hohe Gebirge der Sierra de Bahacaruco über. Fährt man von dort aus die Landstrasse weiter nach Süden, kommt man an einige der schönsten Strände der Insel. Hier liegt auch das größte Naturschutzgebiet der Insel, der Parque Nacional Jaragua, mit 1400km² reinster Natur, 50 Millionen Jahre alte Gesteinsbildungen oder der Laguna de Oviedo mit der größten Flamingosiedlung der ganzen Insel.
Bilder © www.druske.de
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