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Bahamas
Bimini

Die Inselgruppe Bimini, einst Schlupfwinkel für Piraten und Freibeuter, besteht aus Nord- und Süd-Bimini. Beide sind durch eine knapp 400 Meter breite Meerespassage getrennt und per Wassertaxi zu erreichen. . Nur 80 km trennen die Bimini Islands von der floridianischen Küste. Hier gehen die Uhren anders: Beschaulichkeit und Gemächlichkeit prägen das dörfliche Bild, alles scheint vor 30 Jahren stehen geblieben zu sein. Zentrum ist der "King's Highway", eine schmale, unbefestigte Straße im Hauptort Alice Town auf der Nordinsel. Kleine Geschäfte, ein winziger Marktplatz und einfache Restaurants reihen sich aneinander. Selbst Ernest Hemingway hat sich von der Atmosphäre auf den Inseln und ihren Bewohnern inspirieren lassen. Bimini ist ein Zentrum für die Jagd nach den großen Fischen. Bei Angelwettbewerben im September geht es um den Marlin und Thunfische. Abends, wenn die Angler mit der Tagesausbeute und noch mehr Geschichten über ihre Abenteuer zurückkommen, füllen sich die Bars des Ortes schnell. Das Compleat Angler, in dem schon Hemingway seine Drinks genoss, gehört noch immer zu den beliebtesten Bars der Szene. Hemingway-Fans können sich im angeschlossenen winzigen Museum über Leben und Taten des Literaturnobelpreisträgers informieren. In der World's End Bar ist der Fußboden stets mit Sand ausgelegt, die Rummixgetränke sind Legende. 

 

Die Bimini Islands sind zudem bekannt für ihre heilsamen Energien und ihre Verbindung zu der Legende um Atlantis. Steinformationen im Meer sollen Reste der vergangenen Kultur sein.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist das Schwimmen und Schnorcheln mit wilden Delfinen im offenen Meer. Die Tauchbasis "Bimini Underseas" organisiert regelmäßige Ausflüge zu einer Gruppe von 20-30 Tieren, die sich nach ihrer Lust und Laune den Menschen nähern und mit ihnen Kontakt aufnehmen.

    Bilder © Bahamas Tourist Office

 



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