| Offizielle Bezeichnung |
Republik Panama |
| Internationales Kennzeichen |
PA |
| Fläche |
75.517 km² |
| Geografische Lage |
zwischen 7° 12' und 9° 38' nördlicher Breite sowie 77° 09' und 83° 03' westlicher Länge |
| Hauptstadt |
Panamá |
| Höchste Erhebung |
Chiriquí (3477 m) |
| Nationalfeiertage |
3.November (Unabhängigkeitstag) 10. Nov. Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien 28. Nov. Tag der Unabhängigkeit Panamas von Spanien |
| Amtssprache(n) |
Spanisch |
| Zeitverschiebung |
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer -7 Std. |
| Einwohner |
3.039.150 (2005) |
| Bevölkerungsdichte |
39 Einwohner pro km² |
| Bevölkerungswachstum |
1,8% |
| Lebenserwartung |
Männer 73 Jahre; Frauen 79 Jahre |
| Analphabeten |
8% |
| Größte Stadt |
Panama City (ca. 445.900 Einwohner) |
| Landeswährung |
Balboa |
| Wichtigste Importgüter |
Konsumgüter, Brennstoffe, Nahrungsmittel |
| Wichtigste Exportgüter |
Bananen, Meeresfrüchte, Zucker |
| Wichtigste Städte |
Panama City, San Miguelito, David, Colón, Barú |
| Provinzen/Regionen |
Panama ist verwaltungsmäßig in neun Provinzen (provincias) und acht Territorien (comarcas) eingeteilt. In den autonomen Territorien gibt es eine Selbstverwaltung der drei indianischen Volksgruppen Kuna, Ngöbe-Buglé und Emberá-Wounaan:
Provinzen: Chiriquí (Provinzhauptstadt: Davíd) Coclé (Provinzhauptstadt: Penonome) Colón (Provinzhauptstadt: Colón) Darién (Provinzhauptstadt: La Palma) Herrera (Provinzhauptstadt: Chitre) Los Santos (Provinzhauptstadt: Las Tablas) Panamá (Provinzhauptstadt: Ciudad de Panamá) Veraguas (Provinzhauptstadt: Santiago) Bocas del Toro (Provinzhauptstadt: Bocas del Toro)
Autonome Territorien: Emberá Kuna de Madugandí Kuna de Wargandí Kuna Yala (Provinzhauptort: El Porvenir) Ngöbe-Buglé |
| Weitere Sprachen |
Indianische Sprachen, Englisch |
| Küstenlänge |
2.000 km |
| Längster Fluss |
Rio Bayano (170 km) |
| Klima |
Panama hat ein feuchtes Tropenklima mit ganzjährig hohe Temperaturen. In den Bergen ist es jedoch etwas kühler. Die Regenzeit dauert von Mai bis September, wobei an der Karibikküste doppelt so viel Regen fällt wie an der Pazifikküste. |
| Religion |
85 % Katholiken, 15 % Protestanten. Einwanderer von den Karibischen Inseln sind Methodisten, Baptisten oder gehören der Episkopal-Kirche an. Muslimische Minderheiten |
| Stromversorgung |
110 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker. Adapter sind notwendig. |
| Kleidung |
Bequeme und leichte Kleidung sind ideal für dieses tropische Klima. Für die klimatisierten Hotels, Restaurants und Geschäfte empfiehlt sich ein leichter Pullover, eine Jacke oder ähnliches. |
Haustiere Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das bestätigt, dass das Tier maximal 16 Monate und mindestens 30 Tage vor der Einreise gegen Tollwut geimpft wurde. Die Dokumente müssen von einem Konsulat von Panama genehmigt werden. Alle Hunde und Katzen müssen für 40 Tage in Quarantäne. Eine Quarantäne zu Hause kann beim Gesundheitsministerium beantragt werden. |
Sicherheit Im Grenzgebiet zu Kolumbien bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich in der Urwaldprovinz Darién aufzuhalten, und vor dem Versuch gewarnt, sie in Richtung Kolumbien zu durchqueren.
Entgegen den Angaben auf verschiedenen Landkarten gibt es keine Straßenverbindung nach Kolumbien, sondern lediglich Dschungelpfade, die nur im Fußmarsch zu bewältigen sind. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (u.a. Cholera, Malaria) ist es in Darién zu Operationen illegaler bewaffneter Gruppen aus Kolumbien gekommen. Es besteht somit eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen.
Auch in Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Geldinstitute und die meisten öffentlichen Gebäude, Restaurants, Hotels sowie viele Wohnhäuser werden daher rund um die Uhr von bewaffneten Sicherheitsdiensten bewacht. Reisende sollten auf offener Straße keinen Schmuck tragen, wenig Bargeld und nur Kopien der Reisepässe mit sich führen und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden:
In Panama-Stadt: El Chorrillo, Curundú, Río Abajo, San Miguelito, Santa Ana, Calidonia, San Felipe (=Casco Viejo) Außerhalb: Colón (auch tagsüber). Bei nächtlicher Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen ist bei der Auswahl eines Taxis besondere Vorsicht geboten. Jedoch wurden selbst registrierte Taxis auf der Flughafenautobahn überfallen.
Auch in anderen, eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, wie etwa Bella Vista, ist Vorsicht angezeigt, da es zu vereinzelten Überfällen kam. Gewarnt wird vor harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen, die sich als Ablenkungsmanöver entpuppen können.
Wiederholte bewaffnete Übergriffe auf Touristen in den Nationalparks haben die Polizei dazu veranlasst, ihre Sicherheitsvorkehrungen in den Parks zu verstärken.
Aktuelle Informationen unter: www.auswaertiges-amt.de |