| Circa eine Meile nach dem kleinen Ort Pointe Michel, kurz bevor die Straße die Küste verlässt, gibt es einen Weg zu einem steinigen Strand. Beim Schnorcheln entdeckt man hier Tausende von Luftbläschen, die an die Oberfläche steigen - wie beim Champagner. Ursache für dieses Naturschauspiel ist die unterirdische vulkanische Aktivität. Der 7000 ha große Morne Trois Pitons National Park liegt im Süden Dominicas - zwei stille Bergseen und der "Boiling Lake", der zweitgrößte kochende See der Welt - ein Zeichen, dass die Vulkane auf Dominica noch nicht ganz eingeschlafen sind.

Auch viele Wasserfälle kann man im Park sehen. Die größten sind die Trafalgar Falls, die 60 m herunterstürzen. Ganz im Süden der Insel liegen die beiden Dörfer Soufriere und Scotts Head. Dort kann man wunderschönen Buchten entdecken. In Scotts Head treffen sich der Atlantik und die Karibik auf beeindruckende Weise auf der schmalen Landzunge zu den Ruinen des Fort Cachacou. Dies war ein strategisch wichtiger Posten im Kampf um die Insel zwischen England und Frankreich im Jahre 1778 und 1805. Bei klarem Wetter kann man sogar die Nachbarinsel Martinique sehen. In Soufriere gibt es außerdem viele Sulphur Quellen.
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