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Nicaragua
Gesundheit & Notfälle
| Empfehlungen |
Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für Durchfallerkrankungen. Sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene ist stets durchzuführen. Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Vorsicht bei Eis und frischem Gemüse. Wasser nur abgekocht trinken. Als sicher gelten industriell abgefüllte Wasservorräte. |
Ärztliche Versorgung |
Die medizinische Ausstattung ist in größeren Städten ausreichend, auf dem Lande jedoch manchmal mangelhaft.
Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. |
| Impfungen |
Für Reisende aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch für Reisen nach Nicaragua einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt sind auch Impfungen gegen Typhus , Hepatitis B, ggf. Tollwut sinnvoll sein.
Aktuelle Informationen unter www.auswaertiges-amt.de |
| Notrufnummern |
Feuerwehr: 115 / Mobil = 911 Rettung: 128 Polizei: 118 |
| Malaria |
In den ländlichen Gebieten Nicaraguas, bei Reisen an die Atlantikküste und in Sumpfgebiete gibt es ein mittleres Malariarisiko.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. |
| Weitere Erkrankungen |
Auch sind durch Mücken übertragene Dengue-Virusinfektionen in ganz Nicaragua (auch in der Hauptstadt) relativ häufig. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein intensiver Schutz gegen Mückenstiche (z.B. u.a. die Verwendung von Moskitonetzen und mückenabweisender Mittel.
Es besteht Gefahr von Leptospirose-Epidemien. |
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