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Guatemala
Sehenswertes
| Guatemala City |
Das Hochland um die Hauptstadt ist dicht besiedelt. In 1.500 Meter Höhe entstand hier Ende des 18. Jahrhunderts die neue Hauptstadt. Das Hochplateau ist umgeben von Vulkanen, u.a. der Pacaya. Zu den sehenswerten Gebäuden in der Innenstadt zählen die Kathedrale und der Palacio Nacional. |
| Antigua |
Antigua ist die ehemalige Hauptstadt Guatemalas und wurde 1542 gegründet. Sie liegt umgeben von drei atemberaubenden Vulkanen - Agua, Fuego und Acatenango - und ihre standhaften Kolonialbauten haben 16 Erdbeben sowie diverse Überschwemmungen und Brände überdauert. Besonders schön ist Antigua während der Semana Santa (Karwoche), wenn die Straßen von kunstvollen Dekorationen aus gefärbten Sägespänen und Blumengestecken bedeckt sind. Im 18. Jahrhundert erlebte Antigua ihre Blütezeit, bevor die Stadt 1773 durch ein schweres Erdbeben zerstört wurde. Nach dem Beben wurde die Hauptstadt nach Guatemala City verlegt. Durch die Kolonialbauten gilt Antigua als eine der schönsten Städte des Landes mit beeindruckender kolonialer Architektur. Mittelpunkt der Stadt ist die Plaza Mayor.

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| Tikal |
Guatemala ist mit seinen über 3.000 archäologischen Stätten das wichtigste Zentrum der Maya-Forschung. Besonders beeindruckend sind die den Urwald überragenden Pyramiden von Tikal im Norden des Landes, welches von der Unesco zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit ernannt wurde. Empfehlenswert ist es die Reise ab Guatemala City mit dem Flugzeug zu machen, denn dann ist man nur 30 Minuten unterwegs. Vom Flughafen aus ist der Naturpark etwa 45 Minuten entfernt. Inzwischen gibt es sogar Unterkünfte direkt am Rande von Tikal. Tikal ist zwischen 200 v.Chr. und 869 n. Chr. entstanden. Der Tempel der zweiköpfigen Schlange ist mit seinen 70 Metern das höchste Bauwerk der Maya. Nur die Tempel auf dem sogenannten Hauptplatz von Tikal sind vollständig ausgegraben, die meisten anderen Pyramiden sind noch vom Urwald verdeckt. Für schwindelfreie Menschen ist der Blick von den hohen Pyramiden über den Urwald, mit den von Bäumen überragenden Pyramidenspitzen ein unvergessliches Erlebnis. Wer länger als einen Tagesausflug einplanen kann, dem werden die Stimmung im Morgengrauen oder die Affenschreie am Abend im fast menschenleeren Park faszinieren.

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| Quiriguá |
In Quiriguá, das von der Unesco geschützt ist, stehen massive Tierkörper und große Monolithen. Quiriguá ist ca. 500 n. Chr. gegründet worden und wird meist bei einer Fahrt von der Hauptstadt in Richtung Karibikküste besichtigt. Bedeutende Stelen sind hier erhalten, auf denen in regelmäßigen Abständen wichtige Zeitereignisse dokumentiert wurden. |
| Chichicastenango |
Das Bergdorf Chichicastenango liegt in 2030 Meter Höhe. Bekannt ist dieser Ort vor allem durch seinen Markt, der Händler aus der ganzen Umgebung anlockt. Jeden Donnerstag und Sonntag werden hier Teppiche, Stoffe, Holzschnitzereien und andere Waren von farbenprächtig gekleideten Indigenas verkauft. Am interessantesten ist der Sonntagsmarkt, da die cofradías (religiöse Brüderschaften) an diesem Tag oft Prozessionen abhalten - ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Einheimischen traditionelle Maya-Riten mit dem Katholizismus verknüpfen. Die Kirche Santo Tomás ist Mittelpunkt der Stadt. Das Museo Regional enthält antike Tonarbeiten und Figuren, Feuersteine und Speerspitzen, Maisstampfer und eine Jadekollektion. |
| Quetzaltenango |
Im südwestlichen Guatemala bildet Quetzaltenango die ideale Basis für Exkursionen in die vielen nahe gelegenen Dörfer. Die Stadt ist für ihr Kunsthandwerk und ihre heißen Quellen berühmt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zentrale Plaza und die umliegenden Gebäude und der Parque Minerva mit seinem neoklassizistischen Tempel, eines von vielen Monumenten zu Ehren der klassischen Göttin der Bildung, die während der Präsidentschaft von Manuel Estrada Cabrera (1898-1920) errichtet wurden. In der Vulkanlandschaft rund um Quetzaltenango locken die natürlichen Dampfbäder von Los Vahos und Fuentes Georginas. Einen Besuch wert sind das Bilderbuchdorf Zunil, die Marktstadt San Francisco El Alto und das Handwerkerdorf Momostenango. |
| Flores |
Die Hauptstadt des Departemento El Petén wurde auf einer Insel im Lago de Petén Itzá erbaut und ist durch einen 500 m langen Damm mit Santa Elena am Seeufer verbunden. Flores ist ein Ort, dessen Kirche und Regierungsgebäude sich rund um die große Plaza auf dem Hügel im Zentrum der Insel gruppieren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem Bootsfahrten auf dem See mit Zwischenstopps an diversen Siedlungen und Besuche der Kalksteinhöhlen des Actun-Can. |
| Vulkane |
Schon der Anflug auf Guatemala Stadt verspricht atemberaubende Aussichten auf die Vulkane des Landes, die alle bestiegen werden können. Der Aufstieg ist jedoch auch bei den kleineren Bergen mit großen Anstrengungen verbunden. Der aktive Vulkan Pacaya ist 2.252 Meter hoch und wird gerade wegen seiner Aktivität sehr gern bestiegen, wobei aber immer ein kundiger Führer dabei sein sollte, der auch die vulkanische Tätigkeit einzuschätzen weiß. Die höchsten Vulkane sind der Tajumulco mit 4.220 Meter und der Tacaná mit 4.092 Metern. Beide befinden sich in der Region San Marcos.

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| Lago Atitlán |
Der Atitlán-See bietet einen einmaligen Ausblick auf die ihn umgebende Vulkane, die auch erklettert werden können. Der Aufstieg z. B. auf den Atitlán dauert einen ganzen Tag und ist unerfahrenen Bergwanderern nicht zu empfehlen. Doch allein der Anblick vom See-Niveau (1.562 m über dem Meer) aus ist fantastisch. Der Lago Atitlán ist touristisch gut erschlossen. Im Ort Panajachel mit vielen Märkten und Straßencafes herrscht richtige Urlaubsstimmung. Besonders am Lago Atitlán kleiden sich vor allem die Frauen noch traditionell und farbenprächtig. Wer eine Bootsfahrt über den See unternimmt, wird deshalb immer wieder in jedem Dorf von der Einzigartigkeit der Gewänder überrascht.

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| Karibikküste |
Vom Hochland Guatemalas mit seinen Vulkanketten aus scheint der Ausflug an die Karibische Küste wie eine Fahrt in eine andere Welt. Der Besucher fährt vorbei am Izabal-See, an dem Wassersportarten ausgeübt werden können, weiter bis nach Puerto Barrios. Von Guatemala City aus ist es in circa vier Stunden zu erreichen. Von dieser Hafenstadt aus kann der Besucher mit dem Boot weiter nach Lívingston fahren, einer durch und durch karibischen Stadt. In Lívingston leben die meisten der schwarzen Einwohner Guatemalas, die Garífuna. Karibisches Lebensgefühl, karibische Klänge und Tänze durch die ganze Nacht werden Sie faszinieren.

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