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Eines der jüngsten und zugleich größte Gebirge der Welt ist der Himalaja. Es entstand im Tertiär, als der indische Subkontinent auf die Landmasse Asiens traf und im Laufe von Jahrmillionen Jahren dieses gewaltige Gebirge aufwarf. Noch heute wächst er, obwohl die Erosionskräfte dem stark entgegenwirken. Mehrere Flüsse, welche allesamt in den Ganges mündend, gruben sich tiefe Schluchten durch die Berge.
Hier befinden sich die höchsten Berge der Erde, die Achttausender.
Der Himalaja lässt sich in verschiedene Gebirgsketten unterteilen, die von Süden nach Norden ansteigen. Im Süden beginnen die Erhebungen mit der Siwalikkette, einem vergleichsweise mäßig hohen Gebilde, welches noch großflächig bewaldet ist, woran sich nördlich der Vordere Himalaja auf seinem Südhang ebenfalls noch eine üppig und artenreich bewachsene Kette und der Hoch- Himalaja anschließen.
Das gesamte Gebiet ist kaum besiedelt, stellt jedoch ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger dar.
Die einzig zu findenden Rohstoffe sind Quarz, Schiefer, Kupfer sowie Eisenerz. Jedoch wird mit noch weiteren Rohstoffvorkommen gerechnet, außer den obigen auch mit Gold, Kohle und Blei. Die Nutzung dürfte sich jedoch aufgrund der schlechten Zugänglichkeit teilweise schwierig gestalten. |