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Südkorea
Nationalparks

 

Das Land Südkorea hat eine Vielzahl von Nationalparks entlang den malerischen Küsten oder tief in den Bergen. In den meisten Nationalparks gibt es Tempel oder historische Denkmäler zu sehen.

All diese Parks sind von herrlichen Wanderwegen durchzogen, einige davon können aber auch zum Zweck der ökologischen Erholung gesperrt sein. Der Eintrittspreis rangiert zwischen 1.300 und 3.200 Won. 

Jirisan Nationalpark

Das Gebirge Jirisan wurde als erstes zum Nationalpark erklärt. Nur der Berg Halla auf der Insel Jeju ist noch höher. Das Gebirge ist in seinen Ausmaßen derart gewaltig, dass sich seine Gipfel, darunter der Cheonwangbong mit einer Höhe von 1915 m, über die sich drei Provinzen Jeollanam- Do, Jeollabuk- Do und Gyeonsangnam- Do erstrecken.

Wegen der Ausmaße der Gebirges sollten Bergsteiger angemessen ausgerüstet sein. Die zahlreichen Gebirgsflüsse, die sich durch die unberührten Wälder schlängeln, und das Wolkenmeer, das die Gipfel verschwinden lässt, sind ein landschaftlicher Hochgenuss. Am Fuße des Gebirges gibt es zahlreiche Tempel sowie viele historische Stätten.

Hallyeo Meerespark

Dieser Park, welcher besser unter dem Namen Hallyeosudo Waterway bekannt ist, ist eine etwa 150 km lange Wasserstraße, die sich von der Insel Geojedo südwestlich von Busan, bis zur Stadt Yeosu im Westen erstreckt. 

Zu diesem Park gehören 400 kleine Inseln, viele unbewohnt. Die unregelmäßige Küstenlinie hat ungewöhnliche Felsformationen und Höhlen gebildet, die einen Ausflug per Schiff zu einem reizvollen Erlebnis machen. Aber nicht nur die landschaftliche Schönheit sondern auch die geschichtliche Vergangenheit des Hallyeo Meeresparks zieht die Besucher an. Denn hier schlug der bekannte koreanische Admiral Yi Sun- Sin die Japaner in mehreren Seeschlachten während der Invasionen Ende des 16. Jahrhunderts. Er ist berühmt, weil er als erster eisenbeschlagene Kriegsschiffe im Kampf einsetzte. Er ist der Erfinder der sogenannten Schildkrötenflotte, die sich trotz des zahlenmäßigen Vorteils der japanischen Flotte als gefechtsmäßig überlegen erwiesen.

Seoraksan Nationalpark

Dieser 354 km2 große Park ist berühmt für seine tiefgrünen Täler, Granitgipfel, herrlichen Wasserfälle,  Tempel und zwei Thermalbäder. Der Seoraksan Nationalpark, eines der schönsten koreanischen Gebirge, besteht aus einem äußeren, inneren und südlichen Bereich. Die zahlreichen Täler sind für die Baumblüte im Frühjahr und die Herbstlaubfärbung bekannt. Der weniger zerklüftete äußere Bereich erstreckt sich nach Osten bis zum Ferienort Seorak- Dong mit Herbergen, Hotels, Zeltplätzen, Geschäften und anderen öffentlichen Einrichtungen. Eine 1100 m lange Drahtseilbahn verkehrt zwischen Seorak- Dong und der Bergfestung Gwongeumseong aus dem Silla- Reich.

Hallasan Nationalpark

Auf dem Berg Hallasan gibt es viele gefährdete Pflanzenarten. Die Vegetation ist subtropisch bis gemäßigt. Einige Wanderwege führen bis zum Gipfel und zum Baengnokdam Kratersee.

Der Gipfel dieses erloschenen Vulkans ist von fast allen Punkten der Insel aus zu sehen. Am Fuße des Berges liegen fruchtbare Felder, Wälder und alte Dörfer. Schöne Hotels findet man in der Nähe an den weißen Sandstränden.

Odaesan Nationalpark

Dieser Park besteht vor allem aus dem Odaesan- Gebirge und dem Sogeumgang Tal. Auf dem Odaesan befindet sich der Woljeongsa Tempel inmitten eines großen Tannenwaldes. Ein Gebirgskamm verbindet die fünf Gipfel miteinander. Die Sogeumgang Tal hat interessante Felsformationen, viel Wald und eine Reihe von Wasserfällen.

Chiaksan Nationalpark

Das Chiaksan- Gebirge zieht wegen seiner Naturschönheiten und der Nähe zu Seoul das ganze Jahr über zahlreiche Besucher an.

Die Landschaft mit ihren ungewöhnlichen Felsformationen ist beeindruckend. Es gibt dort einige alte Tempel, wie z.B. den Guryongsa Tempel, welcher in der Silla- Zeit gegründet wurde.

Bukhansan Nationalpark

Dieser Park, noch im Stadtgebiet von Seoul gelegen, ist mit seinem höchsten Gipfel (837 m) und den Dobongsan Bergen im Osten für alle, die das Bergwandern oder Klettern lieben, ein unverzichtbarer Programmpunkt. Neben den bekannten Tempeln wie Doseonsa und Hwagyesa gehören zu den historischen Denkmälern in diesem Park eine steinerne Stele, die von König Jinheung errichtet wurde, sowie die alten Mauern der Bergfestung.



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