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Oman
Welterbe der Kultur & Natur- Unesco- Stätten

 
Das Schutzgebiet Jiddat al Harasis

Im geografischen Herzen Omans sind Menschen rar. Es ist das ideale Refugium für seltene und bedrohte Tiere. 27500 qkm groß ist die Fläche des seit 1974 ausgewiesenen Schutzgebietes. Die Fauna und Flora dieses Biosphärenreservates ist einzigartig. Neben etwa 300 Arabischen Oryx- Antilopen leben hier Arabische Gazellen und der seltene Nubische Steinbock, Wildkatzen, Honigdachse, Wüstenfüchse und Wölfe, Wüstenhasen und der Äthiopische Igel. Aber auch 180 verschiedene Vogelarten wurden hier bisher gesichtet, darunter so seltene wie die Houbara- Trappe.

Die Nekropole und bronzezeitliche Siedlung von Bat, Al Khutm und Al Ayn

Vor über 4000 Jahren wurden in den Bergen hinter Ibri im großen Stil Kupfer abgebaut und verhüttet, welches dann per Boot zu den Hochkulturen Mesopotamiens und des Indusbeckens geliefert wurde: der Beginn einer großen Seehandelstradition. Heute finden sich aus dieser Zeit noch Schlackehalden und vor allem unzählige, aus Steinplatten aufgeschichtete Bienenkorbgräber sowie große, kreisrunde Gemeinschaftsgräber. Die Nekropole der Region um Bat und Amlah gilt als die größte dieser Epoche weltweit.

Die Festung von Bahla

Riesige Lehmvorkommen bei Bahla ermöglichten es, die ganze Oase mit einer zwölf Kilometer langen Mauer zu umfassen. Wie ein Gebirge aus Lehm erhebt sich die Festung Hisn Tamah aus dem grünen Meer der Dattelpalmen. Sie wird derzeit behutsam in alter Lehmbautradition unter der Aufsicht der Unesco saniert. Die Ursprünge der Wehranlage reichen zurück bis in die vorislamische Periode.

Die Weihrauchstraße

Sumhurum, Al Balid und Shisr- bei diesen bedeutenden archäologischen Stätten an der einstigen Weihrauchstraße erliegt man noch heute der magischen Wirkung, die sie bereits in der Antike auf die Römer hatte. Die uralten Weihrauchbäume zu den größten und ältesten ihrer Art.



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