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Iran
Landesdaten & Fakten
| Offizielle Bezeichnung |
Islamische Republik Iran |
| Internationales Kennzeichen |
IR |
| Fläche |
1.648.000 qkm |
| Geografische Lage |
44º O - 64º O / 25º N - 40º N |
| Hauptstadt |
Teheran |
| Höchste Erhebung |
Sabalán (4811 m) |
| Nationalfeiertage |
11. Februar (Tag der Revolution im Jahre 1979), 1. April (Gründung der Islamischen Republik im Jahre 1979) |
| Amtssprache (n) |
Persisch ist zwar die einzige Amtssprache des Landes Irans und wird von etwa 58 % der Bevölkerung gesprochen, ist jedoch nicht die einzige Landessprache. 26 % der Menschen sprechen Aserbaidschanisch und Turkmenisch, zu 9 % wird Kurdisch gesprochen, 2 % Lurisch sowie andere, darunter ist mit 1 % die arabische Sprache vertreten. |
| Zeitverschiebung |
MEZ + 2,5 Stunden. Vom 21. März bis 21. September: MEZ + 3,5 Stunden. Sommerzeit im Iran = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3,5 Stunden. Die Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer wie Winter jeweils + 2,5 Stunden. |
| Einwohner |
60.000.000 |
| Bevölkerungsdichte |
36,8 Menschen je qkm |
| Bevölkerungswachstum |
3,50 % |
| Lebenserwartung |
Frauen- 66 Jahre Männer- 64 Jahre |
| Analphabeten |
25 % |
| Größte Stadt |
Teheran (7.300.000 Einwohner) |
| Landeswährung |
1 Rial (RI) = 100 Dinar |
| Wichtigste Importgüter |
Maschinen, Kapitalgüter, Halbfertigprodukte |
| Wichtigste Exportgüter |
Erdöl, Teppiche |
| Wichtigste Städte |
Teheran (7.300.000), Mashhad (1.964.489), Esfahan (1.220.595), Tabriz (1.166.203), Shiraz (1.042.801), Ahvaz (828.380) und Qom (780.453) |
| Provinzen |
Ardabil, Buschehr, Chuzestan, Esfahan, Fars, Gilan, Golestan, Hamadan, Hormozgan, Ilam, Kerman, Kermanshah, Kohkiluyeh, Buyer, Ahmad, Kurdistan, Lorestan, Markazi, Mazandaran, Nord- Chorasan, Ost- Aserbaidschan, Qazvin, Qom, Razavi- Chorasan, Semnan, Sistan, Belutschistan, Süd- Chorasan, Teheran, Tschahar, Mahal, Bachtiyari, West- Aserbaidschan, Yazd, Zandschan |
| Dialekte |
Afsar, Afshar, Alaki, Dzhulfa, Esary, Ferejdan, General Urmi, Ghorbati, Goklan, Inallu, Inanlu, Kamesh, Khvoy, Laki, Lotuni, Meshed, Nohur, Northeast Quchani, Northwest Quchani, Raxshani, Shahseven, Takestan, Teimurtash, Tekke, Tiflis, Yomut |
| Küstenlänge |
2440 km, zuzüglich dem Kaspischen Meer: 740 km |
| Höchster Berg |
Demawend (5656 m) |
| Längster Fluss |
Karun (850 km) |
| Klima |
Das Klima im Iran ist sehr verschiedenartig ausgeprägt, bedingt durch die geografische Ausdehnung. Es überwiegen aride Klimaverhältnisse, doch treten regional - insbesondere im Norden am Kaspischen Meer sowie an einigen Gebirgsrändern - jährlich starke Niederschläge auf. An den schmalen Küstenstreifen entlang den Ausläufern des Alburs- Gebirge herrscht zumeist eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, was eine üppige Vegetation hervorruft. Im Bergland kann mitunter bis April Schnee liegen, während zur gleichen Zeit am Persischen Golf tropische Temperaturen herrschen.
Am trockensten sind die Salzseen im Inneren des Landes, während es in den Wüstengebieten an den südlichen Küsten in der Nacht auch zur Bildung von Nebel kommen kann. |
| Religion |
98 % der iranischen Bevölkerung sind Muslime. Des Weiteren gibt es Orientchristen, deren Zahl nach der Revolution aber stark zurückgegangen ist. Zu 90 % sind dies Anhänger der armenisch- apostolischen Kirche, 20.000 bis maximal 40.000 assyrische Christen, etwa 3.000 Chaldäer und einige Protestanten. Religiöse Minderheiten sind Zoroastrier und Juden, welche nach Schätzungen mit 20.000 Menschen vertreten sind, daneben 33.000 Parsen und einige tausend Mandäer. |
| Stromversorgung |
220 Volt, 50 Hz |
| Kleidung |
Die iranische Bevölkerung bevorzugt einfache, gepflegte Kleidung. Aus dem Koran gehen keinerlei konkrete Bekleidungsvorschriften hervor.
Traditionell überliefert wurde hingegen, dass Männer keine Bekleidung aus Seidenstoffen tragen sollen und das kein Schmuck getragen werden soll.
Für das Gebet sowie für Pilgerfahrten sind im Koran bezüglich der Kleidung Regeln verfasst worden. Die Kleider sollten rein und ordentlich sein. Des Weiteren trägt die Mehrheit der Muslime während des Gebetes eine Kopfbedeckung.
Für die Pilgerfahrt sollen die Gläubigen eine Kleidung nach Art Mohammeds tragen: Weiße Leinentücher, welche um die Hüfte geschlungen wird, und als Bedeckung für den Oberkörper ebenfalls ein weißes Leintuch. An den Füßen sind Sandalen oder flache Schuhe zu tragen. Der Kopf bleibt unbedeckt. Die einheitliche Kleidung während der Pilgerfahrt soll soziale Unterschiede verdecken und die Gemeinschaft der Menschen fördern. Zudem wird das Anlegen dieser Kleidung als ein Zeichen des besonderen Weihezustandes während der Pilgerfahrt angesehen.
Was die Pilgerfahrt und das Gebet betrifft, kennt der Islam keine besonderen Vorschriften für die weibliche Bevölkerung. Dies wird jedoch dadurch relativiert, dass Frauen nach der Tradition ohnehin besondere Kleidung tragen sollen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit befinden.
Dies bezieht sich sowohl auf die Kleidung wie auch auf die Kopfbedeckung. Beides zusammen lässt sich als Verhüllung beschreiben. Die Kleidung einer Muslime soll so weit geschnitten sein, so das die Körperkonturen nicht deutlich erkennbar sind. Darüber hinaus sollen sowohl der Oberkörper als auch die Haare verdeckt sein. Nach islamischer Lesart - wie sie auch im Koran niedergelegt ist - dient dies dazu, die Frauen vor begierigen Blicken der Männer zu schützen und ihre Würde zu bewahren.
Im Unterschied zu Männern ist es den Muslime jedoch gestattet, Schmuck anzulegen. Auch darf die Kleidung farbenfröhlicher sein. In der Folge hat sich gerade auch in westlichen Ländern ein zunehmendes islamisches Modebewusstsein entwickelt, das unter Einhaltung der religiösen Vorschriften eine modische Kleidung anstrebt. Von eher traditionell orientierten Muslime und Muslimen wird dies jedoch abgelehnt. |
| Haustiere |
Die Menschen im Iran halten sich nur wenig Haustiere im Vergleich zu Europäern. Selten werden Sie in den gehobeneren Gebieten einen Wellensittich sehen, beliebter sind Katzen. Hunde werden nur in den Dörfern als Haustiere gehalten, da sie nach islamischer Ansicht unsauberer als Schweine sind. Sie werden jedoch zum hüten der Weidetiere benötigt. Leider kümmern sich die Menschen wenig um die Hunde und bekommen die Reste der Mahlzeiten zum fressen. Wenn die Hunde krank werden ist es den meisten Menschen egal, entweder das Tier wird von selbst wieder gesund oder es stirbt. |
| Sicherheit |
Im Land Iran ist die Gewaltkriminalität relativ gering, beachten Sie jedoch trotzdem die üblichen Sicherheitshinweise bezüglich des Diebstahls. Eine gerissene Methode ist die Verkleidung der Taschendiebe als Polizeibeamte. Lassen Sie daher Ihre Wertsachen und größere Mengen an Bargeld in einem Hotelsafe verwahren. Es empfiehlt sich des Weiteren, immer eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu führen. |
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