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Jemen
Umgangsformen & Trinkgelder
| Umgangsformen |
Traditionelle Werte sind auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens, und Touristen werden mit traditionellen Höflichkeitsformen und Gastfreundschaft empfangen. Kleinere Geschenke werden als Selbstverständlich angesehen.
Im Norden werden Waffen über der Schulter getragen und ergänzen den traditionellen Jambia. In den Städten sind Frauen mit schwarzen oder bunten Tüchern verhüllt, in den Dörfern sieht man dies weniger.
Viele Einwohner kauen Khat, Blätter eines einheimisch wachsenden Strauches, die eine narkotische Wirkung auslösen. Diese werden auf Märkten und in Cafés gekaut, meist jedoch auf Kissen sitzend in den sogenannten Mafrai, ganz oben unter dem Dach eines mehrstöckigen Hauses, wo das soziale Leben der Menschen stattfindet.
Besucher sollten zurückhaltende Alltagskleidung tragen, von Geschäftsleuten werden Anzug und Krawatte erwartet. Männer sollten bei gesellschaftlichen Anlässen sowie in besseren Restaurants Sakko und Krawatte tragen.
In der Öffentlichkeit sollten sich Frauen weitestgehend verschleiern. Badekleidung und Shorts sollten nur am Swimmingpool getragen werden.
In der Zeit des Ramadan- also des Fastenmonats ist das Rauchen, der Genuss von Alkohol sowie das Essen in der Öffentlichkeit untersagt. |
| Trinkgelder |
Im Jemen ist es eigentlich eher untypisch Trinkgeld zu geben, da zumeist schon ein Bedienungsgeld in der Rechnung enthalten ist. Ausnahmen sind Kellner und Taxifahrer, welche ein Trinkgeld von 10- 15 % erwarten. |
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