| Die Landschaft im östlichen Colorado ist ein Wechselspiel von Hügel- und Grasland, das bin an die Rocky Mountains heranreicht. Hier ist der ursprüngliche Charakter von Amerikas Herzstück erhalten geblieben und die Vergangenheit stets lebendig.
Der Nordosten ist bekannt als Colorado "Outback" mit weiten Gras- und Weidenflächen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die Städte mit ihrem ursprünglichen Charme sind typisch für das Herzstück Amerikas. der Pioniergeist ist hier noch lebendig. Hauptattraktionen im Sommer sind Festivals, Rodeos und landwirtschaftliche Ausstellungen. Besonders Stolz ist man auf Buffalo Bill, Kit Carson und viele andere, die diese Region ihr zu Hause nannten.
Die endlosen weiten dieser Landschaft kann man besonders gut in den Pawnee National Grasslands bewundern. Beeindruckend sind die Pawnee Buttes, kahle Steinansammlungen, die bizarr aus der Prärie herausrangen.
Unweit entfernt liegt Fort Morgan, eine Kleinstadt mit historischem Stadtkern und dem Fort Morgan Museum. Die Rainbow Arch Bridge ist die längste ihrer Art, die man in diesem Bezirk findet. Im Osten kommt man nach Sterling, einem historischen Distrikt mit dem Overland Trail Museum, das Einblick in die Vergangenheit gewährt.
In Burlington sieht man Gebäude aus dem Jahr 1880. Besucher können hier die Handwerkskunst von Hufschmieden und Ledermachern bestaunen, Lassowerfen zusehen oder Zeugen einer Schießerei werden.
Im Süden liegt die Stadt von Kit Carson mit dem ältesten Holzkarussell des Landes und dem Kit Carson Museum, das dem Pionier des Wilden Westens gewidmet ist.
Im Südosten Colorados findet man noch heute die Spuren des Old Santa Fe. Hier durchquerten die Wagen der ersten Siedler das Land. Comanchen und Cheyenne Indianer lebten entlang des Arkansas Flusses, an dessen Ufern bereits im 17. Jahrhundert die Spanier auf der Suche nach Gold waren. In dieser fruchtbaren Ebene fanden die ersten Siedler ihr neues zu Hause. Im Osten sieht man weites Land soweit das Auge reicht, während im Westen die 4.250 Metern hohen Gipfel der Rocky Mountains in den Himmel ragen.
Pueblo ist mit 101.000 Einwohner die größte Stadt dieser Region. Diese freundliche Stadt mit viktorianischen Häusern und malerischen Alleen lohnt einen Besuch. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Lake Pueblo State Park, der Arkansas River Walk, das El Pueblo Museum und der Stadtteil Union Avenue, wo man Gebäude aus dem 19. Jahrhundert besichtigen kann. Im Süden liegt Walsenberg am Fluss des 4.280 Meter hohen Mount Blanca. Hier beginnt die bekannte Panoramastraße "Highway of Legends", die durch die Sangre de Cristo Mountains nach La Veta und Trinidad führt.
Trinidad zeigt eine facettenreiche Architektur und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region. Hier findet man Lehmziegelbauten mit viktorianischer Architektur und viele Zeugnisse erster Siedler und Ureinwohner Colorados. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das A.B. Mitchell Museum für Westernkunst, die historischen Bezirke von Cokedale und Coranzon, die Trinidad Bahn und das unweit entfernt liegende Comanche National Grasslands und der San Isabel National Forest.
Umgeben von Grasland findet man die Stadt La Junta im Osten der Region. Hier kreuzten sich die Wege des Santa Fe Trails. Das Bent's Old Fort National Monument wurde 1833 fertiggestellt und zählt heute vollständig restauriert zu Colorados bekanntesten Sehenswürdigkeiten. ein Besuch des Koshare Indian Kiva- und des Otrero Museums lohnt ebenfalls. |