| Die Stadt
Yangon ist die ehemalige Hauptstadt des Landes Myanmars und wurde von der Stadt Pyinmana im Jahr 2005 abgelöst. Ungefähr 4,7 Millionen Menschen leben in ihr, sie ist somit die größte Stadt des Landes und der Großteil der Industrie des Landes hat sich auf diesem Gebiet angesiedelt. Nahrungsmittel und pharmazeutische Artikel sind die Hauptindustrieerzeugnisse. Des Weiteren ist der Schiffbau und der Tourismus sowie die Erdölraffinerien ein wichtiger Zweig für die Wirtschaft des Landes.
Die Stadt befindet sich im südlichen Teil des Landes am östlichen Rand des Irrawaddy- Tales nahe am Golf von Martaban gelegen.
Yangon besteht aus nur wenigen Hochhäusern, unzähligen goldenen Pagoden, Gebäude in viktorianischem Stil, uralte Bäume und viele Museen.
Der bedeutendste Seehafen des Landes Myanmars befindet sich in der Stadt Yangon.
27,5°C beträgt die durchschnittliche Temperatur im Jahr, da in der Stadt Yangon tropisches Klima vorherrscht. Zwischen den Monaten Juli und August fällt der meiste Niederschlag, im Januar und Februar regnet es hingegen kaum.
Sehenswertes
Lohnenswert sind Ausflüge in die Töpferstadt Twante und in die damalige Hafenstadt des alten Syriam, Thanlyin. Außerdem befindet sich das Nationalmuseum für Kunst und Archäologie, die Nationalbibliothek und die Weltfriedens- Pagode, welche im Jahr 1952 zu Ehren des 2.500- sten Todestages Buddhas erbaut wurde in Yangon.
Das wohl bemerkenswerteste Denkmal der Stadt ist die große Shwedagon- Pagode, ein alter buddhistischer Schrein, der etwa 98 Meter hoch und mit Blattgold überzogen ist. Die ältesten Teile der Pagode stammen, gemäß der Erzählungen, aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.. Seit dem Jahr 1564 wurde die Pagode durch acht Erdbeben erschüttert und somit beschädigt. Dennoch wäre Yangon ohne diese Pagode wie Musik ohne Töne, der mehrmalige Besuch, tagsüber und in der Zeit der Abenddämmerung, ist sehr zu empfehlen.
Die Sule- Pagode im Stadtzentrum soll mit etwa 2500 Jahren die älteste sein, die Botataung- Pagode nahe dem Hafen ist achteckig und hat, selten in der Baukunst des Buddhismus, Innenräume.
Auf dem die Stadt optisch beherrschenden Singuttara- Hügel, auf dem sich diese Pagode erhebt, dürfte schon in vorbuddhistischer Zeit ein animistisches, später dann ein hinduistisches Heiligtum angelegt worden sein. |