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Vietnam
Wirtschaft

 
Die Wirtschaft des Landes erlebt seit dem Jahr 1999 einen starken Aufschwung, welcher auf staatliche Investitionen, höhere Erlöse aus dem Exporthandel jedoch hauptsächlich auf den Tourismus zurückzuführen ist. Es interessieren sich mehr und mehr Badetouristen für die sauberen Strände und Pauschaltouristen für die Kulturen und Traditionen des Landes.

Mit 7,2 % Wachstum des Bruttoinlandsprodukts wuchs 2003 die Wirtschaft Vietnams, was zu diesem Zeitpunkt nur dem Land China noch besser gelang.

Das Land erwirtschaftete im Dienstleistungssektor, welcher 41 % der Bevölkerung beschäftigt, im landwirtschaftlichen Bereich, in dem 26 % der Einwohner tätig sind sowie in der Industrie, wo 33 % der Bevölkerung arbeitet, höhere Gewinne als oftmals zuvor. Die Minderheit der Einwohner ist in der Fischerei und Forstwirtschaft beschäftigt. 

Wichtige Rohstoffe die im Land Vietnam vorkommen sind Erdöl, Steinkohle, Erze, Antimon, Chrom, Phosphate und Gold.

Hauptanbauprodukte sind Reis, Getreide, Sojabohnen, Kaffee, Tee und Bananen. Die Hauptausfuhrprodukte des Landes sind Bekleidung, Petroleum, Schuhzeug und Reis. Waren welche industriell erzeugt werden sind z.B. Textilien, Lebensmittel, Maschinen, Zement, Stahl, chemischer Dünger, Glas, Öl, Kohle und Papier.

Auf Grund der besseren Wirtschaftslage in den letzten Jahren konnte mehr als ein Drittel der Bevölkerung aus der Armut befreit werden. Zu dieser Verbesserung trugen entscheidend der wachsende Dienstleistungssektor und die zunehmende Kommerzialisierung der landwirtschaftlichen Produktion bei.

Das Land Vietnam ist Mitglied der Asiatischen Entwicklungsbank sowie Unterzeichner des ASEAN- Freihandelsabkommens.



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