| Zur Begrüßung schüttelt man sich ganz formell die Hände und sagt "Shalom", was so viel heißt wie Friede. Auch üblich zur Begrüßung sind "Ma Shlomcha", was wie gehts bedeutet. Treffen sich zwei Freunde, klopfen diese sich oftmals gegenseitig die Schultern. Frauen küssen sich meist ein- oder zweimal auf die Wange.
Wenn Sie eine israelische Frau anreden, so müssen die letzten Worte des Satzes "Ma Shlomech" lauten. Nach der Bekanntmachung redet man sich zumeist mit dem Vornamen an. Dies wird auch bei Lehrern und deren Schulklasse sowie beim Militär ähnlich gehandhabt.
Wenn Sie eine Einladung zum Abendessen erhalten, so ist es üblich, dem Gastgeber ein kleines Präsent mitzubringen.
Die israelische Bevölkerung ist zumeist sehr aufgeschlossen und spricht gern über ihre Heimat. Lassen Sie sich aber bitte nicht zu sehr auf Diskussionen über Wirtschaft und Politik ein, da es bei diesen Gesprächsthemen oftmals zu Streitigkeiten oder Uneinigkeiten gelangt.
Wenn Sie religiöse Stätten besichtigen, achten Sie darauf, das Ihre Kleidung nicht zu freizügig ist. Röcke sowie kurze Hosen sind dort eher unpassend. Männer sollten in den Synagogen eine Kopfbedeckung tragen. Bei Reisenden mit geschäftlichem Hintergrund wird förmliche Kleidung erwartet. Elegant gekleidet sollten Sie auch bei einem Besuch von guten Restaurants, Nachtclubs oder dem Theater sein.
In einigen Restaurants und Hotels ist es untersagt am Sabbat zu rauchen, oftmals werden die Besucher jedoch mit Hilfe von Schilder freundlich darauf hin gewiesen.
Es wird nicht gern gesehen, wenn Sie militärische Gebäude etc. fotografieren. Auch wenn Sie von Einheimischen ein Foto machen möchten, fragen Sie bitte vorher um Erlaubnis. |