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Mongolei
Geschichte

 

Schon seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. waren Hunnen, Kirgisen, Uiguren und Turkvölker in Zentralasien ansässig, aus denen sich dann das Volk der Mongolen herausbildete. Zum Schutz dienen sollte die Große Mauer der chinesischen Bevölkerung, welche zu dieser Zeit errichtet worden war. Damals war die Viehzucht und der Ackerbau sowie der Handel mit dem chinesischen Volk die Hauptaufgabe der Mongolen.

Im Jahr 1206 einigt Dschingis Khan die mongolischen Stämme und seine Nachfahren erobern ein Reich, das von Ostasien bis nach Europa reicht. Beim Tod Dschingis Khaans im Jahre 1227 hatte das mongolische Reich bereits eine Ausdehnung vom Pazifik bis zum Kaspischen Meer, in dem der Handel ein noch nie zuvor erreichtes Maß erlangte, was heutige Geschichtsschreiber veranlasst, ihn als den ersten Globalplayer zu bezeichnen. Unter Kubilai Khaan, einem Enkel Dschingis Khaans, zwischen dem Jahr 1260 und 1294 hat das Reich nicht nur flächenmäßig das größte Landreich der Geschichte erreicht, sondern auch Kunst und Wissenschaften erfuhren eine Blütezeit. Das Reich Kubilai Khaans reichte vom Baikalsee bis an den Golf von Tongkin und vom Japanischen Meer bis Mitteleuropa.

Im Jahre 1368 löst die chinesische Ming- Dynastie die Mongolen in China ab.

seit Beginn 17. Jahrhundert fand die Verbreitung des lamaistischen Buddhismus statt. Von 1691 - 1911 stand die Mongolei unter der Mandschu- Herrschaft, welche von 1911 versucht wurde zu stürzen bis es im Jahr 1921 dem König und Oberhaupt des mongolischen Lamaismus Bogd Khan gelang. Am 26. November des Jahres 1924 kam es zur Gründung der „Mongolischen Volksrepublik“.

Im August des Jahres 1945 erklärte das Land Japan gegenüber dem Krieg. Im Jahr 1946 wird die mongolische Unabhängigkeit von National- China anerkannt.

Nach massiven Demonstrationen für mehr Demokratie tritt das Politbüro der Kommunistischen Partei im Jahr 1990 zurück und es kommt zu einer politischen Wende. Eine Verfassungsänderung ermöglicht die Gründung neuer Parteien. Die ersten freien Wahlen finden statt und das Land wendete sich zur Demokratie und Marktwirtschaft.

Im Jahr 1991 findet die Wiederbelebung des unter den Kommunisten unterdrückten Buddhismus statt. Die letzten sowjetischen Truppen verlassen 1992 das Land. Im Juli des selben Jahres wird eine neue Verfassung verabschiedet und die Bezeichnet Volksrepublik wird abgeschafft.

Nach einer verheerenden Dürre und einem sehr strengen Winter erlebt die landwirtschaftliche Produktion im Jahr 199 einen dramatischen Einbruch.

Im Jahr 2000 gewinnt die seit 1996 oppositionelle exkommunistische Mongolische Revolutionäre Volkspartei 72 der vorhandenen 76 Sitze im Parlament, wo sie bis dato nur mit 26 Sitzen vertreten waren.

Die Mongolei erhält im Jahr 2004 als erster Staat einen Beobachterstatus bei der Shanhai Cooperation Organization.


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