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Aserbaidschan
Gesundheit & Notfälle

 
Gesundheit   In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku sind einige Krankenhäuser und Kliniken vorhanden, in denen Sie sich ärztlich behandeln lassen können. Der dortige Standard entspricht jedoch noch längst nicht dem europäischen, da das Land auch keine angemessenen Gelder für das Gesundheitswesen des Landes ausgibt. Die Ärzte sprechen zumeist auch die englische Sprache, jedoch fehlen oftmals Medikamente und technische Geräte um die Patienten besser behandeln zu können. Es ist ratsam, eine Reisekrankenversicherung inklusive einer Reiserückholversicherung abzuschließen, um eine bestmögliche gesundheitliche Versorgung gewährleisten zu können. 

Es sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben, jedoch wird dazu geraten, Impfungen gegen Hepatitis A, Diphtherie und Tetanus vornehmen zu lassen. Halten Sie sich länger im Land auf und stehen Sie in engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, so ist es außerdem empfehlenswert, sich gegen Krankheiten wie Hepatitis B, Typhus und Tollwut zu schützen. 

Im südlichen und nördlichen Teil des Landes besteht erhöhte Ansteckungsgefahr für Malaria. In der Hauptstadt Baku kommt keine Malaria vor.

Halten Sie sich jedoch trotzdem an gewisse Regeln um das Risiko einer Erkrankung oder Ansteckung zu minimieren. Trinken Sie daher kein Wasser aus der Leitung und nehmen Sie keine Eiswürfel zu Ihren Getränken. Keinerlei Risiko besteht beim Trinken von Tee und Kaffee, gekühlte Getränke sollten Sie jedoch ausschließlich aus verschlossenen Flaschen konsumieren.

Vorsicht ist auch geboten beim Genuss von rohem Obst sowie ungegarten Gerichten, speziell bei Salaten, in denen Mayonnaise enthalten ist. 

Ebenfalls sehr hilfreich kann eine Reiseapotheke mit ausreichenden Medikamenten sein.  

Notfälle Notfallnummern:

Polizei: 02
Unfallrettung: 03
Feuerwehr: 01


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