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Afghanistan
Landesdaten und Fakten
| Offizielle Bezeichnung |
Islamischer Staat Afghanistan |
| Internationales Kennzeichen |
AFG |
| Fläche |
647.500 qkm |
| Geografische Lage |
zwischen 29°25' und 38°30' nördlicher Breite sowie 60°30' und 74°53' östlicher Länge |
| Hauptstadt |
Kabul |
| Nationalfeiertage |
27. April (Tag der Revolution im Jahre 1978), 18. August (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1919) |
| Amtssprache(n) |
Paschtu, Persisch (Dari) |
| Zeitverschiebung |
UTC +4,5 |
| Einwohner |
28.513.677 |
| Bevölkerungsdichte |
44,0 Einwohner pro qkm |
| Bevölkerungswachstum |
3,7 % pro Jahr |
| Lebenserwartung |
44,5 Jahre |
| Analphabeten |
69% |
| Größte Stadt |
Kabul |
| Landeswährung |
Afghani |
| Wichtigste Importgüter |
Maschinen, Fertigwaren, Mineralien, Öl |
| Wichtigste Exportgüter |
Früchte und Nüsse, Teppiche, Wolle, Opium |
| Wichtigste Städte |
Kabul, Kandahar, Mazar-e Sharif, Herat |
| Provinzen |
Afghanistan gliedert sich in 34 Provinzen |
| Küstenlänge |
0 |
| Höchster Berg |
Noshaq 7485 m |
| Längster Fluß |
Helmand (Teil) 1400 km |
| Klima |
Das kontinentale Trocken- und Gebirgsklima Afghanistans bringt erhebliche Temperaturschwankungen bis zu 40 °C im Sommer (Kabul und Kandahar) und –20 °C bzw. –10 °C (Kandahar) im Winter. Jalalabad auf etwa 550 Meter Höhe zeichnet sich durch ein subtropisches Klima aus. Afghanistan ist ein relativ trockenes Land; die Niederschläge sind spärlich und liegen im Jahresdurchschnitt bei 305 Millimetern. Die meisten Niederschläge fallen von Oktober bis April. In den Wüsten und den trockenen Ebenen kommt es häufig zu Sandstürmen |
| Religion |
Sunni Muslime 84%; Shi'i Muslime 15%; andere 1% |
| Stromversorgung |
220V, 50Hz.- schlechte Elektrizitätsversorgung- viele Stromausfälle |
| Sicherheit |
Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. Wer trotzdem reist, muss mit einer Gefährdung durch terroristische Anschläge rechnen. In der Hauptstadt Kabul kann es trotz Präsenz der Internationalen Schutztruppe zu Attentaten kommen. Nachts kommt es häufig zu Schießereien und Gewaltverbrechen. In Vororten und Seitenstraßen besteht auch tagsüber die Gefahr von Überfällen. Im übrigen Land bestehen sogar noch höhere Sicherheitsrisiken. Die Sicherheitskräfte der Regierung sind nicht in der Lage, landesweit Ruhe und Ordnung zu gewährleisten. Insbesondere in südlichen und südöstlichen Provinzen kann es zu politisch motivierten Gewaltakten gegen Ausländer kommen. Auch in den Provinzen Kundus, Baghlan, Takhar und Badakhshan ist die Sicherheitslage angespannt. Bei Fahrten über die Stadtgrenzen von Kundus und Faisabad hinaus wird dringend empfohlen, vorab mit den dortigen Wiederaufbauteams (PRT= Provincial Reconstruction Team) Kontakt aufzunehmen. Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Dieses gilt vor allem bei Überlandfahrten, die nach Möglichkeit nur in Begleitung bewaffneter afghanischer Wächter durchgeführt werden sollten. Es wird davor gewarnt, auf ungesicherten Plätzen zu übernachten. In weiten Landesteilen besteht keine medizinische Versorgung. Malaria ist besonders im Süden des Landes verbreitet. In Kabul treten zunehmend Fälle von Cholera auf. Eine Impfprophylaxe ist derzeit nicht erforderlich. Ein wirksamer und sehr effektiver Schutz besteht im Vermeiden von Erregerkontakten. Dies erreicht man durch strikte Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Wichtiger Hinweis: Nie (!) Wasser unabgekocht trinken. |
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