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Türkei
Daten & Fakten

 
Offizielle Bezeichnung Republik Türkei
Internationales Kennzeichen TR
Fläche 814.578 km²
(790.200 km² in Asien)
(24.378 km² in Europa)
Geografische Lage 26º O - 45º O / 36º N - 42º N
Hauptstadt Ankara
Höchster Berg Ararat mit 5165 Meter
Nationalfeiertage 23. April, 18. Mai, 19. Mai, 28. Mai, 30. August, 29. Oktober
Amptssprache(n) Die in lateinischen Buchstaben geschriebene türkische Sprache gehört, wie auch Ungarisch und Finnisch, zur uralt-altaischen Sprachgruppe. Weltweit wird Türkisch von mindestens 150 Millionen Menschen gesprochen.
Zeitverschiebung In der Türkei gilt im Winterhalbjahr die Osteuropäische Zeit (OEZ = MEZ + 1 Std.), von Ende März bis Ende Oktober die türkische Sommerzeit (OEZ + 1 Std.).
Einwohner 67,8 Millionen
Bevölkerungsdichte 83
Bevölkerungswachstum 2,00%
Lebenserwartung Frauen: 69 Jahre
Männer: 65 Jahre
Analphabeten 17%
Größte Stadt Istanbul
Landeswährunge Die Währung der Türkei ist die türkische Lira (TL). Eine Lira entspricht 100 Kurus. Es gibt Geldscheine im Wert von 50.000, 100.000, 250.000, 500.000, 1 Million und 5 Millionen Lira.
Wichtigste Import/Exportgüter Import: Maschinen, Erdöl, Erze
Export: Textilien, Lederwaren, Agrarprodukte, Eisen, Stahl
Wichtigste Städte Istanbul, Akara, Izmir, Adana, Bursa und Antalya
Provinzen Insgesamt gibt es 83 Provinzen
Bedeutenste Flüsse Dicle (Tigris) und Firat (Euphrat)
Klima Das Klima der Türkei ist je nach Gegend sehr verschieden.

An den Küsten des Maramarameeres, der Ägäis und des Mittelmeeres herrscht typisches subtropisches mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern, wobei die Temperaturen gegen Norden leicht abfallen.

Die Schwarzmeerküste hat warme Sommer, milde Winter und relativ viel Niederschlag.

In Zentral- und Ostanatolien sind die Sommer heiß und trocken (ca. 35 °C), die Winter kalt (ca. -35 °C).
Religion 99 % der türkischen Bevölkerung sind Muslime, davon 70% Anhänger der sunnitischen Glaubensrichtung.
Stromversorgung Generell 220V 50 Hz Wechselstrom,
Istanbul teilw. 110V 50Hz Wechselstrom
Kleidung Wenn Sie in der Haupt- oder Nebensaison in die Türkei reisen, empfiehlt sich für die Regionen Marmara, Ägäis und Mittelmeer eine leichte Sommerbekleidung aus Baumwolle, Sonnenschutz in Form von Sonnenhut, -brille und –creme. Denken Sie auch an eine leichte Jacke für abends. Reisen Sie ans Schwarzmeer, sollten Sie einen Regenschutz sowie Anorak und dickere Pullover mitbringen. Dies trifft auch für die Provinz Ostanatolien zu. Bei Besichtigungen von Moscheen müssen Frauen ein Kopftuch tragen.
Haustiere Vor einer vorübergehenden Einreise in die Türkei zusammen mit dem Tierhalter, sind Hunde, die älter als drei Monate sind, mindestens 15 Tage vor der Einreise gegen Parvovirose, Distember, Hepatitis, Leptospirose und Tollwut und Katzen gegen Tollwut zu impfen. Diese Impfungen müssen in das Impfungszeugnis des Tieres eingetragen sein. Die Immunitätsdauer vorher eingetragener Impfungen darf nicht überschritten sein.

Für die Tiere muss mindestens 15 Tage vor der Einreise ein tierärztliches Gesundheits- und Impfungszeugnis ausgestellt und dieses bei der Einreise in die Türkei den amtlichen Tierärzten am Zoll vorgelegt werden.
Sicherheit Die Türkei ist ein beliebtes Reiseland, das Touristen herzlich und offen empfängt. Wie auch in anderen Urlaubsländern gibt es jedoch einige wichtige Punkte, die beachtet werden sollten, um einen sorglosen Aufenthalt verbringen zu können.

Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Touristinnen und Touristen Opfer von Gewaltverbrechen. Es wird deshalb zu besonderer Vorsicht geraten.

Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden. Wer im Auto übernachten möchte, sollte dazu einen bewachten Parkplatz oder Campingplatz aufsuchen.

Bei angebotenen Jeepsafaris sollten Anbieterfirmen und technischer Zustand der Fahrzeuge kritisch geprüft werden, vor allem wenn die Reiseveranstalter keine Gewähr übernehmen. Die Jeeps sollten nur Personen fahren, die über Erfahrung mit derartigen Fahrzeugtypen und Fahren auf off-road-Strecken verfügen.

Grundsätzlich bestimmt bei Taxifahrten der Taxameter den Preis, bei längeren Fahrten ist Handeln durchaus erlaubt. Besonders in Istanbul sollte man sich vorher über den ungefähren Fahrpreis informieren, damit Taxifahrten nicht ungewollt zu kostspieligen Stadtrundfahrten werden. Die Hotels dienen hierbei als eine sichere Informationsquelle.

Vorsicht vor Taschendieben ist besonders in der Großstadt Istanbul angezeigt. Allgemein gilt, dass auf Taschen und Geldbörsen überall da, wo Menschenmengen sind, geachtet werden sollte.

Bei angebotenen Ausflügen mit Werksbesichtigung und Kaufgelegenheiten sollten sich Reisende vorher erkundigen, wie lange diese Besuche dauern. Es besteht kein Kaufzwang. Gegen die mögliche Ausübung von Druck durch Mitarbeiter der Unternehmen oder Reiseleiter sollten sich Reisende verwahren und ggfs. später auch bei den Reiseveranstaltern beschweren.
Sitten und Gebräuche Sitten und Gebräuche

Im fundamentalistischen Hinterland dreht sich die Stellung der Frau nach den strengen Regeln des Islam um das Leben im Haushalt und die Erziehung der Kinder. Gleichzeitig ist die Verschleierung und die geschlechtliche Trennung in den Moscheen üblich. In den Großstädten hingegen kleidet sich die türkische Frau vergleichbar westlich. Weitere Gebräuche sind der ausgeprägte Badekult, so findet man in vielen Häusern und Hotels ein Türkisches Bad "Hamam". Reine Thermalbäder sind in Çesme, Pamukkale, Aydin, Bursa und Balçova stark verbreitet.

Volksbräuche

Die lebendige türkische Volksmusik, mit dem Ursprung in den Steppen Asiens, unterscheidet sich gänzlich von der klassischen Musik, wie sie am Hofe der Sultane aufgeführt wurde. Die geistliche Musik der Derwische oder Mevleviler wird bestimmt von dem eindringlichen Ton der Rohrflöte "Ney". Jedes Gebiet in der Türkei hat seine eigenen Trachten und seine eigene Volksmusik.

Zu den bekanntesten Tänzen gehören der "Horon" (Schwarzmeerküste), der Löffeltanz "Kasik Oyunu" (wird zwischen Konya und Silifke aufgeführt), sowie der Schwert und Schildtanz "Kiliç Kalkan", der von Männern in bunten Kostümen in Efes aufgeführt wird.

Die Türkische Regierung pflegt vor allem auch die handwerklichen Volksbräuche wie das Teppichknüpfen, die Keramik- bzw. Mosaikkunst.


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