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Norwegen
Geschichte
Ende 8. bis 11. Jahrhundert Wikingerzüge - Besiedlung der nordatlant. Inseln (Island, Grönland, Faröer, Shetland) 9. Jahrhundert Entstehung einer zentralen Königsmacht (Gründerkönig Harald Schönhaar); danach wiederholt Zerfall in Teilkönigreiche und Bauernrepubliken um 1000 Beginn der Christianisierung 1015 – 1030 König Olav der Heilige 1261 und 1264 Grönland und Island norwegisch 1319 – 1374 gemeinsamer König (Personalunion) für Norwegen und Schweden Mitte 14. Jh. Gründung des Kontors der deutschen Hanse in Bergen 1397 – 1450 Kalmarer Union (Norwegen-Dänemark-Schweden) 1450 – 1814 Norwegen unter dänischen Königen (dänisch-norwegische Union) 1814 nach Napoleon. Kriegen kurzfristiger Versuch einer norwegischen Unabhängigkeit (17.05.1814: Verfassung von Eidsvoll; heute Nationalfeiertag); aufgrund des Friedens von Kiel Abtretung Norwegens an Schweden durch Dänemark 1814 – 1905 Schwedisch-norwegische Union 1905 Auflösung der Union mit Schweden durch das Storting: Norwegen unabhängiges Königreich (nach Volksabstimmung); König Haakon VII (1905-57, Haus Glücksburg) 1914 – 1918 Neutralität während des 1. Weltkrieges 1925 norwegische Oberhoheit über Spitzbergen 9.4.1940 - 8.5.1945 deutsche Besetzung des bis dahin neutralen Norwegens; norweg. Exilregierung in London unter König Haakon. 1949 NATO-Beitritt 1952 Mitglied des Nordischen Rates 1963 Proklamation der norwegischen Souveränität über den Festlandsockel; Beginn der norwegischen "Seenahme" (rd. 1,5Mio. km2 Festlandsockel, rd. 2 Mio. km2 Wirtschaftszone) 1969 Erfolgreiche Probebohrung im Ekofisk-Feld, Beginn des norwegischen "Öl- und Gaszeitalters" 1972 Volksentscheid gegen EG-Beitritt (53,5 zu 46,5 %) 17.01.1991 Thronbesteigung durch König Harald V (Vater Olav V: 1957 – 1991) 28.11.1994 Volksentscheid gegen EU-Beitritt (52,2 zu 47,8 %); Vereinbarung mit der EU über den europäischen Wirtschaftsraum (EWR) |
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