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China
Östliche Provinzen
| Fujian
Fújiàn ist eine Provinz im Südosten der Volksrepublik China. Der Name für diese Provinz wurde während der Tang-Dynastie aus den Namen der beiden Städte Fuzhou und Jian'ou zusammengesetzt. Die ursprünglich zu Fujian gehörenden und unmittelbar vor der Küste liegenden Inseln Quemoy (Pinyin Jinmen) und Matsu (Pinyin Mazu) werden heute von der Republik China (Taiwan) kontrolliert. Mit seinen etwa 286 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Fujian eine für chinesische Verhältnisse durchschnittlich dicht besiedelte Provinz. Die Bevölkerung ist jedoch sehr unterschiedlich verteilt, der größte Teil drängt sich auf den relativ wenigen Ebenen. Während des vergangenen Jahrzehnts ist Fujian aufgrund seiner schnellen wirtschaftlichen Entwicklung zu einer Provinz geworden, die durch Migration netto an Bevölkerung gewinnt. Bis zum Beginn der 1990er Jahre war Fujian eine Abwanderungsregion. Fujian verliert nun Bevölkerung in Richtung der reicheren Provinzen Guangdong, Jiangsu, Zhejiang und Shanghai. Sie gewinnt Bevölkerung aus den ärmeren Provinzen Sichuan, Jiangxi, Guizhou und Anhui. Unter den Migranten befindet sich ein hoher Anteil an Personen, die ihren offiziellen Wohnsitz nicht nach Fujian verlegen wollen oder dürfen; diese sogenannten Nicht-hukou-Migranten machen etwa 6% der Bevölkerung aus.
Lokale Dialekte können innerhalb einer Entfernung von 10 Kilometern unverständlich sein. Die Dialekte werden zu der Kategorie der Min-Dialekte gezählt, wozu auch Taiwanisch gehört. Die offizielle Sprache jedoch ist Putonghua (Mandarin-Chinesisch) und sie wird zur Kommunikation unter den Menschen verschiedener Orte verwendet. Während die Hakka ihre eigene Sprache erhalten haben, sprechen die anderen Minderheiten der Provinz, etwa die She, keine eigene Sprache mehr. Früher wurde von Händlern in Fujian ein Pidgin-Englisch zu diesem Zweck gebraucht, das mittlerweile ausgestorben ist. Interessant ist, dass das deutsche Wort "Tee" aus dem Dialekt der Region um Xiamen kommt. Die meisten westlichen Länder, die den Tee ursprünglich auf dem Landweg bezogen, übernahmen die nordchinesische Aussprache "cha" und machten daraus tschai. Dies trifft vor allem auf die Russen, die Inder, die Türken und die Araber aber auch auf die Japaner und Koreaner zu.
Die religiösen Bauwerke sind in ihrer Architektur vor allem von Nordchina, zu einem geringeren Ausmaß jedoch auch von Übersee beeinflusst. Der Einfluss von Übersee ist nicht selten von aus dem Ausland zurückkehrenden Chinesen mitgebracht worden, die ihre Häuser in einem Mix aus chinesischer Architektur mit den Elementen ihrer ausländischen zweiten Heimat errichteten. Wenn sie die Errichtung von Tempeln finanzierten, dann flossen diese Elemente auch in die religiöse Kunst der Kultur ein. In der profanen Architektur sind vor allem die Bauwerke, die die Ausländer errichten liessen, von Interesse. Diese sind heute vor allem noch auf der Insel Gulangyu zu finden.
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Zhe jiang
Zhejiang liegt an der Küste zum Ostchinesischen Meer im Südosten Chinas. Die Hauptstadt von Zhejiang ist Hangzhou. Weitere wichtige Städte sind Huzhou, Ningbo und Wenzhou. anliegende Provinzen sind unter anderem Fujian, Jiangsu, Jiangxi und Shanghai.
Zhejiang ist trotz der Küstenlage eine gebirgige Provinz. 70,4 % der Fläche sind Gebirge, 23,2 % sind Becken und Ebenen. Die verbleibenden 6,4 % sind Gewässer (Seen und Flüsse). Aufgrund der Tatsache, dass vor der Küste über 3.000 kleine Inseln mit mehr als 500 km² Fläche liegen, summiert sich die Küstenlinie zu 6.486 km auf, dies ist die längste Küstenlinie aller chinesischen Provinzen. |
| Shandong
Shandong ist eine wichtige Küstenprovinz in der Volksrepublik China und liegt am Unterlauf des Gelben Flusses (Huang He). Die Provinz, gekennzeichnet durch ein Monsunklima mit heißen, regnerischen Sommern und trockenen, sonnigen Wintern hat Küsten zum Bohai-Golf und zum Gelben Meer. Die Küstenlinie von Shandong ist 3000 km lang. Der Huang He mündet in Shandong in den Bohai-Golf.
Die Nachbarprovinzen von Shandong sind Anhui, Hebei, Henan und Jiangsu. Jinan ist die Hauptstadt, weitere wichtige Städte sind Jining, Tai'an, Qingdao, Weifang, Yantai und Zibo. Von Yantai nach Dalian in der am anderen Ufer des Bohai-Golfes gelegenen Provinz Liaoning ist kürzlich der in China erste kommerzielle Transport von Personen mit einem Wasserflugzeug gestartet worden.
Von den fünf heiligen Bergen des Taoismus in China ist der Taishan mit einer Höhe von 1.545 m keineswegs der höchste, wohl aber der berühmteste. Im alten chinesischen Weltbild, das das Reich der Mitte als Quadrat betrachtete, verkörpert der Taishan den östlichen Eckberg. TaishanQufu, der Geburtsort des Konfuzius gehört zu den Nationalschätzen erster Ordnung.
Qingdao, welche auch zu wichtigen Städten von Shandong zählt, wirkt auf alten Postkarten wie eine kleine Kopie von Wilhelmshaven. Die meisten der großen, alten Häuser wurden zerstört. Appartementblocks und Bürogebäude prägen heute die Skyline der heutigen Zwei-Millionen-Stadt.
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