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China
Südliche Provinzen
| Yunnan
Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Zwischen 750 und 1254 existierte in Yunnan das Reich Nanchao (auch Tali). Im Jahre 1894 reiste George Ernest Morisson, ein australischer Korrespondent der Times, von Beijing in das britisch besetzte Burma durch Yunnan. Sein Buch "An Australian in China" (Ein Australier in China) beschreibt detailreich seine gewonnenen Eindrücke.
Yunnan ist diejenige Provinz, die die deutlichsten kulturellen und geografischen Unterschiede in China repräsentiert. In den Bergen, den Urwäldern und den Flusstälern leben verstreut Menschen. Die angrenzenden Provinzen sind das autonome Gebiet von Tibet, die Provinz Sichuan, Guizhou und Guangxi. Die angrenzenden Staaten sind Vietnam, Laos und Myanmar. Die Nähe zu Südostasien sorgt für vielfältige kulturelle Einwirkungen und Wechselbeziehungen. Durch diese Nachbarschaft gilt das Gebiet der Führung der Volksrepublik China als politisch brisante Region.
Tee ist in diesem Gebiet eines der bekanntesten produzierten Produkte. Insbesondere der Pu-Erh-Tee, der nach der Stadt Pu'er benannt wurde.
Touristische Zentren in Yunnan sind Dali, die Naxi-Stadt Lijiang (UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997), Zhongdian, Shilin und Jinghong. Der Steinwald, Shilin, 120 Kilometer südöstlich von Kunming ist die größte Sehenswürdigkeit der Provinz. Die bizarre Karstlandschaft entstand durch tektonische Bewegungen und Erosion im Kalkgestein. Die Felsformationen, die bis zu 30 Meter hoch sind, ragen wie Türme in den Himmel.
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| Guizhou
Guizhhou ist eine Provinz im Südwesten Chinas. Die Provinz ist ein gebirgiges Becken, in dem es einem alten Spruch zufolge keine drei Fuß flachen Landes, keine drei Tage ohne Regen und keinen Menschen mit drei Yuan gibt und das von der Außenwelt schwer zugänglich war, gilt als die ärmste Provinz Chinas.
In Guizhou gibt es 15 verschiedene ethnische Minderheiten. Es ist damit die multikulturellste Provinz Chinas. Zu ihnen gehören die Völker der Yao, Miao, Yi, Qiang, Dong, Zhuang, Buyi, Bai, Tujia, Gelao und Shui. Zusammen machen sie 37 % der Bevölkerung aus und haben auf 55 % der Fläche autonome Regionen. Die nichtchinesischen Völker leben traditionell in den Bergen, wohin sie sich beim Vordringen der Han-Chinesen zurückgezogen haben.
Das Klima ist subtropisch-feucht mit unscharfen Jahreszeit-Kontrasten. Die Jahresdurchschnittstemperatur ist 15° C und der durchschnittliche Jahresniederschlag 900 - 1.500 mm. Guizhou ist auch die wolkenreichste Provinz Chinas.
Der Name der Provinzhauptstadt Guiyang bedeutet wertvoller Sonnenschein, kein Wunder angesichts der 220 Wolkentage im Jahr. Ein gutes Entwicklungspotenzial wird im Fremdenverkehr gesehen. Die dafür nötige Verkehrsinfrastruktur ist großenteils bereits vorhanden. Hier befindet sich mit dem Huangguoshu-Wasserfall der größte Wasserfall Asiens. Die pittoreske Karstlandschaft ist zentrales
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| Guangdong
Guangdong ist eine Provinz im Süden der Volksrepublik China. Ihr Name bedeutet weiter Osten und stammt aus der Zeit, als Guangdong gerade von den Chinesen besiedelt wurde und noch ein weites, unbewohntes Gebiet war. Wichtige Städte in Guangdong sind Shantou, Shenzhen, Zhanjiang und Zhuhai.
Guangdong liegt an der Küste des südchinesischen Meeres. Sie wird im Norden durch die Nan-Ling-Berge begrenzt. Am Westende liegt die Leizhou-Halbinsel, an welche sich die Halbinsel Hainan anschließt. Die Nachbarprovinzen sind Fujian, Guangxi, Hainan (gehörte bis 1988 zu Guangdong), Hunan, Jiangxi sowie die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao.
Das Klima Guangdongs ist feucht bei tropischen bis subtropischen Temperaturen. Im bergigen Norden herrscht eine Jahresdurchschnittstemperatur von 19 °C, im Süden von 23 °C. Der kälteste Monat in Guangzhou ist der Februar mit durchschnittlich 14 °C, während es in den Sommermonaten durchschnittlich 29 °C warm ist. Die Wintermonate sind relativ trocken, dafür hört es im Frühling fast nicht mehr auf zu regnen (Pflaumenregen). Im Sommer besteht regelmäßig Taifungefahr, wobei August und September weitere zwei Monate mit hohen Niederschlagsmengen sind.
Guangdong gehört zu den am dichtesten besiedelten Provinzen Chinas. Die Bevölkerung steigt sehr stark an, so gab es zwischen 1990 und 2000 einen Zuwachs von 36,7%. Die Ein-Kind-Politik gilt aber auch in Guangdong; das Wachstum ist zum überwiegenden Teil auf Zuwanderung aus anderen Provinzen zurückzuführen.
Guangdong ist die Heimat der Kantonesischen Sprache oder Yue. Im Westen, an der Grenze zu Fujian, werden Dialekte gesprochen, die dem Min zuzurechnen sind. Durch die massive Einwanderung aus anderen Provinzen hat sich Mandarin neben der Kantonesischen Sprache etabliert und wird von fast allen Bewohnern der Provinz verstanden sowie von allen Menschen, die einen gewissen Bildungsstand haben, auch gesprochen.
Zusammen mit Zhejiang ist Guangdong die reichste Provinz der Volksrepublik, nach den regierungsummittelbaren Städten Peking, Shanghai und Tianjin. Sie hat seit etwa 25 Jahren ein konsistent hohes Wirtschaftswachstum vorzuweisen.
Mit Dienstleistungen wird etwa 40% des BIP verdient. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Transport, Telekommunikation und Post sowie in zunehmendem Maße Finanzdienstleistungen. Der Tourismus spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle; so hat Guangdong die höchste Zahl an Touristen und auch die höchsten Einnahmen vorzuweisen, ohne besondere Sehenswürdigkeiten zu haben. Dies illustriert die Rolle der Tagestouristen aus Hongkong und die Rolle der ausländischen Geschäftsleute, die aus sich bürokratischen Gründen meist als Touristen deklarieren.
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| Hainan
 Hainan ist die zweitgrößte Insel Chinas und neben Taiwan die zweite Inselprovinz. Die Chinesen sagen es sei besser als Hawaii, obwohl kaum ein Chinese jemals auf Hawaii gewesen ist.Hainan liegt im aüßersten Süden Chinas und ist zwei Flugstunden von Hongkong entfernt. Für besserverdienende chinesische Großstädter ist die Insel ein ideales Urlaubsziel: das ganze Jahr über strahlend blauer Himmel, tropisches Monsunklima und das ganze Jahr blühende Blumen, schneeweiße Strände, kristallklares Wasser und fast unberührte Natur. In den Bergen der Insel breiten sich Tausende Hektar tropischer Regenwals aus.
Hainan verfügt über eine günstige Verkehrslage. Die Provinzhauptstadt Haikou hat sich zum Verkehrsknotenpunkt für Schiff- und Luftfahrt entwickelt. Man kann kann von Haikou und Sanya in über 70 Städte im In- und Ausland fliegen. |
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