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Suriname
Geschichte
Um 3.000 vor Christus kamen die ersten Indianer in das Land. Der wichtigste Stamm in Suriname bildeten die Arowak. 1499 wurden die Küsten Guayanas, zu denen auch Suriname gehört von Europäern entdeckt. Zunächst nahmen die Spanier 1593 das Gebiet in Besitz. Als erste Europäer siedelten die Engländer um 1630 in Guayana und nahmen das ganze Guayana in Besitz. Die Niederländer eroberten das Gebiet von Suriname später, verloren aber im Gegenzug ihre Kolonien in Nord Amerika Neu Amsterdam, das heutige New York.
Zu Anfang des 18. Jahrhunderts blühte die Landwirtschaft in Suriname und die meiste Plantagenarbeit wurde von afrikanischen Sklaven verrichtet. Suriname hatte einen sehr schlechten Ruf, was die Behandlung von Sklaven betraf. Viele der Sklaven flüchteten in den Dschungel, diese Flüchtling wurden Maroons (engl. für "im Stich lassen") genannt. Sie kamen oft zurück um die Plantagen anzugreifen.
Die Französische Revolution führte zur Aufhebung der Sklaverei in Französisch Guayana, worüber die Plantagenbesitzer in Suriname sehr geschockt waren. 1863 wurde die Sklaverei in Suriname abgeschafft.
Ab 1866 erhielt die Kolonie ein gewisses Maß an Selbstverwaltung. 1954 erhielt Suriname den Status eines autonomen, gleichberechtigten Reichsteils des Königreichs der Niederlande. Am 25.11.1975 wurde das Land unabhängig. Viele Einwohner des Landes trauten der neuen Unabhängigkeit nicht und flohen in die Miederlande. Am Ende der 1970er Jahre gab es eine Instabilität der Regierung, welche daraufhin von dem Militär übernommen wurde. Die Bevölkerung erhoffte sich davon mehr Stabilität im Land. Aufgrund internationalen Drucks und der sinkenden finanziellen Unterstützung der Niederlande kehrte Suriname 1986 wieder zur Demokratie zurück. Das Militär übernahm von 1990 bis 1991 noch einmal die Macht, aber 1991 gab es wieder demokratische Wahlen. |
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