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Uruguay
Geschichte

 

1516
europäische Entdeckung des Gebiets durch die Spanier Solis und Magellan

1724
Gründung Montevideos als Teil des spanischen Vizekönigreichs La Plata

1810-20
Befreiungskampf des Nationalhelden General José Artigas; 1850 im Exil in Paraguay gestorben

1825
Unabhängigkeitserklärung (25. August)

1830
Erste Verfassung

19. Jahrh.
Ausrottung der indianischen Urbevölkerung (Charrúas). Zahlreiche Bürgerkriege mit ausländischer Einmischung, Herausbildung politischer Traditionsparteien Blancos (mit Schwerpunkt in ländlichen Gebieten) und Colorados (mit Schwerpunkt in Montevideo)

1903
Staatspräsident José Batlle y Ordónez, militärische Befriedung des Inlandes

1911
Beginn des Sozialstaats, "Schweiz Lateinamerikas"

1917
Eintritt in den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland

1945
Eintritt in den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland

1963
Auftreten der Stadtguerilla "Tupamaros" (ursprünglicher Beweggrund: Not der Zuckerrohrarbeiter, später links-intellektuelle Ausrichtung) mit eskalierenden Gewaltaktionen

1967
Neue Verfassung (nicht mehr Kollegial- sondern Präsidialverfassung)

1971
Präsident Pacheco überträgt Bekämpfung der Tupamaros dem Militär

1973
Machtübernahme des Militärs (Parlamentsauflösung, Einschränkung von Grundrechten, Verbot linksgerichteter Organisationen, Menschenrechtsverletzungen)

1980
Im Referendum Ablehnung einer von der Militärregierung ausgearbeiteten neuen Verfassung mit autoritärer Ausrichtung

1984
Freilassung inhaftierter Politiker, Rückkehr Exilierter, Wiederaufnahme politischer Arbeit, Freiheit der Medien

01.03.1985
Nach Wahlen im November l984 Amtsantritt der neuen Zivilregierung von Präsident J.M. Sanguinetti (Colorado), Wiederinkrafttreten der Verfassung von 1967, Amnestie für Tupamaros 1985; 1986 Verzicht auf Strafverfolgung gegen Militärs und Polizisten (Ley de caducidad), 1989 durch Referendum gebilligt

01.03.1990
Amtsantritt Regierung Lacalle (Blanco) Übernahme der Stadtverwaltung von Montevideo durch Frente Amplio (Linksgruppierung) unter Tabaré Vázquez

26.03.1991
Mit dem Vertrag von Asunción gründen Uruguay, Argentinien, Brasilien und Paraguay den MERCOSUR

01.01.1995
MERCOSUR wird mit gemeinsamem Außenzoll zu einer - noch unvollständigen – Zollunion. Sitz des Sekretariats in Montevideo.

01.03.1995
Amtsantritt 2. Regierung Sanguinetti nach Wahlsieg der Colorado-Partei; Stadtverwaltung Montevideo verbleibt beim Frente Amplio (Regierender Bürgermeister Arana, im Mai 2000 wiedergewählt).

01.03.2000
Amtsantritt von Staatspräsident Dr. Jorge Batlle mit Koalitionsregierung aus Colorados und Blancos. Frente Amplio ist stärkste Partei im Parlament

Nov. 2002
Austritt des Partido Nacional (Blancos) aus der Regierungskoalition. Seither Minderheitskabinett Batlle

31.10.2004
In den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen errang das linke Oppositionsbündnis Frente Amplio/Encuentro Progresista/Nueva Mayoría (FA) 51% der Stimmen, es stellt damit ab 1.3.2005 die neue Regierung. Die Partido Nacional (Blancos) erhielt 34%, die Partido Colorado 10% der Stimmen

01.03.2005
Amtsantritt von Staatspräsident Dr. Tabaré Vázquez mit einer Regierung, die sich aus Mitgliedern der Frente Amplio, Encuentro Progresista, Nueva Mayoría und Unabhängigen zusammensetzt

31.10.2004
In den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen errang das linke Oppositionsbündnis Frente Amplio/Encuentro Progresista/Nueva Mayoría (FA) 51% der Stimmen, es stellt damit ab 1.3.2005 die neue Regierung. Die Partido Nacional (Blancos) erhielt 34%, die Partido Colorado 10% der Stimmen

01.03.2005
Amtsantritt von Staatspräsident Dr. Tabaré Vázquez mit einer Regierung, die sich aus Mitgliedern der Frente Amplio, Encuentro Progresista, Nueva Mayoría und Unabhängigen zusammensetzt


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