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Thailand
Gesundheit/Notfälle

 
Gesundheit Impfungen 

Wer die Absicht hat sich nur in reinen Touristengegenden aufzuhalten, sollte sich eigentlich nur gegen Hepatitis B Impfen lassen (wird von den Krankenkassen getragen). 

Wer vorhat alle Gegenden der Natur zu genießen, das heißt wer dort eine Dschungel-Tour, Elefanten Tracking, Wildwasser Toren im Dschungel mitzumachen, der sollte sich unbedingt gegen Malaria Impfen lassen. Die Impfung ist problemlos, da sie in Tablettenform verabreicht wird. Sie soll 3 Wochen bevor man in dieses Gebiet reist begonnen werden. Je eine Tablette wöchentlich zur gleichen Zeit. Nachdem man dort seinen Besuch beendet hat folgen dann die nächste 3 Tabletten im gleichen Zeitraum. Diese Impfung muss selbst bezahlt werden, da die Krankenkassen diese Impfung nicht übernehmen. 

Gesundheitssystem

In den erstklassigen Hotels ist der Hygienestandard gut, aber Sie sollten kein Leitungswasser trinken (es kann aber zum Zähneputzen verwendet werden). Die besseren Hotels stellen kostenlos unbedenkliches Trinkwasser in Flaschen zur Verfügung.

Mit dem Essen in einfachen Restaurants oder von den Ständen am Straßenrand sollten Sie vorsichtig sein. Essen Sie nur Gerichte, die vollkommen durchgegart sind und heiß serviert werden. Die vielen Chilis haben sicherlich eine desinfizierende Wirkung, Sie sollten sich aber nicht allein darauf verlassen (Die Leute selbst sind in der Regel sauber und wie aus dem Ei gepellt, manchmal wird jedoch Kanalwasser o.ä. zum Geschirrspülen verwendet). 

Baden Sie auch nicht in stehenden Gewässern; in manchen leben Bilharziose-Erreger.  Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis, und Salmonellen-Infektionen sind ebenfalls nicht verkehrt. Das Gesundheitssystem in Thailand ist also vergleichsweise gut, vor allem in Bangkok ist die medizinische Versorgung ausgezeichnet.

Thailand gilt zum Teil als Malariagebiet. Wer in die Grenzregionen zu Myanmar, Loas und Kambodscha reist, sollte in jedem Fall der Malaria vorbeugen. Als weitere Impfungen werden ggf. Hepathitis B und Typhus empfohlen, sind aber nicht notwendig. Es wird vermutet, dass ein nicht geringer Anteil der thailändischen Prostituieren AIDS-infiziert sind.

Eine Reisekrankenversicherung wird angeraten. Informieren Sie sich in jedem Fall vor der Abreise bei einem Tropeninstitut in Ihrer Nähe oder im Internet, z.B. beim Centrum für Reisemedizin oder bei fit-for-travel (Reisemedizinischer Infodienst des Tropeninstituts München).

Zur Reiseapotheke gehören in jedem Fall auch Tabletten gegen Durchfall.

Eine Reisezusatzversicherung mit eingeschlossener Rückholung aus Thailand wird empfohlen. 

Notfälle Ärztliche Versorgung

In Bangkok und in den allermeistenTouristenzentren ist eine gute und preiswerte ärztliche Versorgung gewährleistet. Die großen Kliniken in Bangkok und Phuket sind ausgezeichnet. Empfehlenswert ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die einen medizinisch notwendigen Rücktransport einschließt. Medikamente sind grundsätzlich rezeptfrei erhältlich.

Notruf

Polizei: 191. Feuerwehr: 199. Touristenpolizei: 195. Tourist Helpline: 1155



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