| Offizielle Bezeichnung |
Japan |
| Internationales Kennzeichen |
JP, JPN |
| Fläche |
1 377.835 km² |
| Geografische Lage |
Fernost 122º O - 146º O / 23º N - 45º N |
| Hauptstadt |
Tokyo |
| Höchste Erhebung |
Fujiyama (3.776 m) |
| Nationalfeiertage |
29. April (Tag des Grüns), 3. Mai (Verfassungstag), 4. Mai (wird nicht gefeiert, wenn er auf einen Sonntag fällt, 23. Dezember (Geburtstag des Kaisers Akihito)
Anmerkung
Viele Geschäfte und Büros haben vom 29. Dez. - 3. Januar (Neujahr) geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird der darauffolgende Montag zum Feiertag. |
| Regionen |
Japan ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaido, Tohoku, Kanto, Chubu, Kansai, Chugoku, Shikoku und Kyushu. Diese beruhen größtenteils auf historischen Einteilungen |
| Amtssprachen |
Japanisch, Englisch als Geschäfts- und Fremdsprache |
| Zeitverschiebung |
MEZ + 8 (UTC + 9) |
| Einwohner |
127.716.000 (November 2004) |
| Bevölkerungsdichte |
340 pro qkm. |
| Bevölkerungswachstum |
0,50% |
| Lebenserwartung |
Frauen: 79 Männer: 73 |
| Staatsform |
Parlamentarische Monarchie |
| Analphabeten |
unter 1 % |
| Größte Stadt |
Tokyo (8.340.000 Einwohner) |
| Landeswährung |
Die Japanische Währung ist Yen. Dort gibt es Münzen zu 1,5,10,50,100 und 500 Yen. Fremdwährungen wie Euro werden dort nicht angenommen.
100 Yen=2,10 DM/1,07 € |
| Wichtigste Import/Exportgüter |
wichtigste Importgüter Mineralische Brennstoffe, Maschinen, Nahrungsmittel, Chemikalien
wichtigste Exportgüter Computer, Elektrogeräte, Kraftfahrzeuge |
| Wichtigste Städte |
- Tokyo (8.340.000 Einwohner)
- Yokohama (3.307.100 Einwohner)
- Osaka (2.602.400 Einwohner)
- Nagoya (2.152.200 Einwohner)
- Sapporo (1.757.000 Einwohner)
- Kyoto (1.463.800 Einwohner)
- Kobe (1.423.800 Einwohner)
- Kawasaki (1.202.800 Einwohner)
- Hiroshima (1.108.900 Einwohner)
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| Dialekte |
Dialektale Unterschiede sind so groß, dass Menschen, die einige hundert Kilometer voneinander entfernt wohnen, sich gegenseitig kaum verstehen würden, würden sie ihren heimischen Dialekt sprechen. Doch wird an den Schulen viel Wert auf die Beherrschung des Standard-Japanisch ("hyôjun-go") gelegt, und durch die Verbreitung und Beliebtheit des Fernsehens kann man wenigstens sicher sein, daß das mühsam erlernte Standard-Japanisch auch im kleinsten Fischerdorf verstanden wird. Zentrum des Standard-Japanisch ist die Hauptstadt Tôkyô, wobei es streng genommen schon in Tôkyô selbst unterschiedliche Dialekte gibt. |
| Küstenlänge |
29.751 km |
| Höchster Berg |
Der Berg "Fuji" ist mit 3,776 m der höchste Punkt Japans. |
| Längster Fluß |
Mit 367 km Länge ist der Shinano-gawa der längste Fluss Japans. |
| Klima |
Japan liegt überwiegend in einer Zone mit gemäßigtem Klima. Aufgrund der Länge der Inselkette ist das Klima jedoch trotzdem sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auf der nördlichen Insel Hokkaido gibt es sehr kalte Winter, während der äußerste Süden schon in einer subtropischen Zone liegt. Dazu kommt der Einfluss von Winden - im Winter vom asiatischen Kontinent zum Meer, und im Sommer vom Meer zum Kontinent. Im Süden fällt im späten Juni und frühen Juli ein Großteil des Jahresniederschlages als monsunartige Regenfront. Japan kann wegen seiner breit gefächerten geographischen Verhältnisse in sechs Hauptklimaregionen eingeteilt werden: Hokkaido: Nicht sonderlich starke Niederschläge, aber lange kalte Winter mit größeren Schneeverwehungen. Japanisches Meer: Der Nordwestwind im Winter bringt starken Schneefall. Im Sommer ist diese Region kühler als die pazifische Region, jedoch gibt es hier öfter Föhn. Anmerkung: Diese Bezeichnung ist schon lange ein Konfliktpunkt zwischen Korea und Japan, da Korea diese offizielle Bezeichnung nie übernommen hat. Der Name wurde 1929 auf der Monaco Konferenz der IHO festgelegt, Koreas Position als ehemalige japanische Kolonie wurde dabei jedoch nicht berücksichtigt. Seid der Befreiung 1945 haben sich Kampagnen kontinuierlich darum bemüht. den simultanen Gebrauch der Bezeichnungen "Ostmeer"und "Japanisches Meer" anzuregen. Informationen dazu finden Sie auch unter www.koreaheute.de/spez/0010/sp002.htm uo-kochi: Typisches kontinentales Klima mit starken Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht, geringe Niederschläge. Seto-Inlandsee: Die Berge der Region Chugoku und Shikoku stoppen den Wind und führen zu einem ganzjährig milden Klima. Pazifikregion: Kalte Winter mit geringem Schneefall und heiße trockene Sommer. Nansei-shoto (Ryukyu-Inseln): Subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Starke Niederschläge vor allem während der Regenzeit, regelmäßig auftretende Taifune |
| Religion |
In Japan haben sich immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander entwickelt. Die wichtigsten sind der Shinto, der sich von der japanischen Urreligion herleitet und der Buddhismus, der Japan im 5. oder 6. Jh. erreichte. Daneben gab es chinesische Einflüsse durch Taoismus und Konfuzianismus, die von Shinto und Buddhismus aufgenommen und integriert wurden. Heute gehören die meisten Japaner beiden Hauptreligionen an, daher kann man die religiöse Grundeinstellung in Japan als synkretisch bezeichnen. Das Christentum spielt in der Geschichte Japans nur eine untergeordnete Rolle. Seit dem 2. Weltkrieg herrscht eine besonders große religiöse Toleranz in Japan: Um die 180.000 Religionsgemeinschaften werden als staatlich anerkannt angegeben. |
| Stromversorgung |
100 V, 60 Hz im Westen (Osaka). 100 V, 50 Hz im Osten (Tokyo). Zweipolige Flachstecker. |
| Kleidung |
Es liegen keine besonderen Kleidungsvorschriften vor. |
| Sicherheit/Verhalten |
Im Land sind keine besonderen Sicherheitsrisiken für Reisende bekannt. |